We love the robots


In der Zeit vom 17. Dezember 2014 berichtet Felix Lill von dem japanischen Forscher Hiroshi Ishiguro, der nicht nur von sich selbst eine Roboter-Kopie erstellt hat und diese auch auf Reisen schickt, um statt seiner Vorträge zu halten. Er nennt diese Kopien Gemonoide, und er hält es auch für möglich, dass wir eines Tages Roboter lieben können. Wenn Kinder bereits Gefühle für Tamagotchis entwickeln, warum dann nicht auch Menschen zu Robotern?

Neu ist dieser Gedanke nicht, Fritz Langs Metropolis baut zum Beispiel darauf auf, dass ein Maschinenmensch aus der Gestalt Marias gebaut wird und die Männer ihr verfallen. David Levy schrieb 2008 eine Promotion darüber, das er ein Jahr später in einem populärwissenschaftlichen Buch verarbeitete.

Für mich stellt sich die Frage, was Roboter dann besser machen können in Beziehungen als Menschen? So könnte jeder Roboter besser auf die psychischen Defizite eines Menschen eingehen und sozusagen “verhaltenstherapieren”.

Dazu passt ein Video von Bjørk:

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