R via ServiceUser mit Google APIs verbinden

Wenn man mit R automatisiert auf APIs zugreifen will, dann ist die Authoritisierung via Browser keine Option. Die Lösung nennt sich Service User: Mit einem Service User und dem dazu gehörenden JSON-File kann ein R-Programm auf die Google Analytics API, die Google Search Console API, aber auch all die anderen wunderbaren Machine Learning APIs zugreifen 🙂 Dieses kurze Tutorial zeigt, was für die Anbindung an die Google Search Console getan werden muss.

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Neue versus wiederkehrende Benutzer: Ein nutzloser KPI

Ich habe den Sinn eines bestimmten Diagramms in Google Analytics nie verstanden, und zwar den des Tortendiagramms, das das Verhältnis der neuen Nutzer zu den wiederkehrenden Nutzern zeigt. Es war früher im Standard-Dashboard, das ein Nutzer nach dem Login sah, und ich hatte mich immer für dieses Diagramm entschuldigt, wenn ich während meiner Zeit bei Google eine Google Analytics-Demo gezeigt hatte.

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Eigene High-Performance-Cloud für 261€

Ich habe in den letzten Wochen viel Zeit damit verbracht, unterschiedliche NAS-Konfigurationen zu testen. Kurzgefasst: Es lohnt sich nicht, eine NAS von QNAP oder Synology zu kaufen. Von meinen WD-Ausflügen will ich schon gar nicht mehr erzählen. Für alle diese Kaufsysteme gilt: Die Performance ist unterirdisch, die Sicherheit bedenklich, und überteuert sind diese Systeme auch. Die in diesem Artikel beschriebene Open Source-Lösung kann für sehr viel weniger Geld mehr Sicherheit und Geschwindigkeit bringen. Warum überhaupt eine eigene Cloud, das erklärt dieser Artikel sehr gut.

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Wie man ganz viel Zeit mit einer NAS verschwenden kann

Von Synology, QNAP, owncloud und nextcloud

Vor Jahren hatte mir Dropbox mal ein Buchprojekt gerettet. Mein damaliges MacBook machte plötzlich KlackKlackKlack, die Festplatte war hin. MacBook zugeklappt, iMac eingeschaltet, eine Minute gewartet, und schon war mein Text bis auf einen Satz auf den iMac synchronisiert. Ich konnte einfach weiterschreiben, weil die lokalen Daten ständig mit der Cloud synchronisiert wurden.

Warum um alles in der Welt sollte man sich zuhause einen Server hinstellen?

Die Datenmengen waren 2006 andere. Heute habe ich mehrere Terabytes an Daten, und nicht alle passen auf die SSD meines Rechners. Gleichzeitig ist keine Cloud der großen Anbieter vertrauenswürdig. Mit dem Dropbox-Hack war mein Vertrauen komplett vorbei. Eine eigene Cloud ist die Lösung, auch wenn das mehr Komplexität bedeutet. Aber die eigenen Daten sind in den eigenen vier Wänden und nicht irgendwo auf der Welt. Man tauscht Sicherheit gegen Bequemlichkeit, und solange die Technik nicht supereinfach ist, wird die Lösung nichts für die breite Masse sein.

Natürlich ist es mit der eigenen Cloud zuhause nicht getan. Es könnte jemand einbrechen und die Hardware klauen. Ganz abgesehen davon, dass die Daten dann weg sind, könnten die Daten auch in falsche Hände geraten, wenn die Festplatte nicht verschlüsselt ist.

Noch wahrscheinlicher: Die Festplatte geht kaputt. Das tun Festplatten nun mal, egal wie teuer sie sind. Ein RAID kann helfen. Aber wenn es mal brennt oder ein Wasserschaden die Hardware zerstört, dann sind die Daten auch futsch. So ganz ohne externe Cloud geht es also auch nicht, wenn man wirklich Datensicherheit haben will. Nur möchte man diese Daten extern auf jeden Fall verschlüsselt speichern. Und dann haben wir wieder das Problem mit den riesigen Datenmengen…

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Weder schwarz noch weiß – Oder was die Zauberflöte heute noch zu sagen vermag

Vorab: Ich war ein großer Verehrer der Achim Freyer-Inszenierung der Zauberflöte an der Hamburgischen Staatsoper, die bei ihrer Premiere 1982 neben Applaus auch Buhrufe bekam. Diese Inszenierung war aufgrund ihrer Verspieltheit nach über 30 Jahren gefühlt immer noch modern, und ich habe sie bestimmt ein Dutzend Mal gesehen. Die Interpretation, dass Tamino alles geträumt haben könnte und sich deswegen zum Schluß selbst beobachten kann, fand ich zwar stets eigenwillig, aber die Bilder Freyers waren einfach wunderschön.

Die Zauberflöte hat für die Hamburgische Staatsoper vielleicht eine besondere Bedeutung, schließlich war sie das erste Stück, das 1955 nach dem Wiederaufbau des Opernhauses gegeben wurde. Zudem existiert eine DVD mit einer von Peter Ustinov in den 60er Jahren in Hamburg inszenierten Aufführung, die wahrscheinlich die Brücke zwischen der Wiedereröffnung und der Freyer-Inszenierung bildete.

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Wann ist Schluss mit dem Hype um Data Science?

Jeder will Data Scientists haben. Hochschulen bieten Studiengänge an. Coursera & Co überschlagen sich mit Data Science-Angeboten. Daten sind das neue Öl. Ohne Daten und die sie zu Gold machenden Data Scientists sei die Zukunft düster, da sind sich alle einig. Selbst wenn man keine spannenden Daten hat, so kann ein Data Scientist vielleicht aus dem Wenigen schon Goldstaub zaubern. Also wird ein Bedarf an Data Scientists gemeldet, ohne überhaupt zu wissen, ob man sie überhaupt beschäftigen kann. Auf dem Hype Cycle sind wir immer noch nicht ganz oben angekommen, aber es wird nicht mehr lange dauern, bis es runter geht ins Tal der Ernüchterung (und dann zum Plateau der Produktivität. Schuld daran haben mehrere Missverständnisse.

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Logging von Google Analytics Requests via Google Chrome für sendBeacon/beforeUnload

Heute wirds mal etwas technischer. Über die Durchschnittliche Verweildauer in Google Analytics und anderen Webanalyse-Systemen habe ich schon viel geschrieben, sie stimmt in einer Standard-Installation nicht. In einem meiner Kurse sagte dann mal ein Teilnehmer, dass man doch einfach messen könne, wenn der Nutzer den Tab schließt, zum Beispiel mit onbeforeUnload. So ein Trigger ist schnell gebaut, hat aber auch Nachteile. Zunächst einmal ist das nicht zuverlässig, denn ein Benutzer kann auch einfach den Tab wechseln und nicht schließen, engagiert sich aber trotzdem nicht mit den Inhalten meiner Webseite, so dass die ermittelte Time on Site nicht richtig ist. Insbesondere auf mobilen Geräten sehe ich es eher selten, dass Nutzer ihre “Tabs” schließen. Aber darum geht es heute nicht, das ist mindestens einen weiteren Beitrag wert. In diesem Artikel geht es vor allem darum, wie wir überhaupt den Einsatz von onbeforeUnload messen debuggen können. „Logging von Google Analytics Requests via Google Chrome für sendBeacon/beforeUnload“ weiterlesen