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Tom Alby

Vodafone MC950D auf dem Asus EeePC Linux

Tom Alby / 2008-05-05


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Nachdem ich es trotz gültiger Windows-Lizenz nicht geschafft habe, Windows zu aktivieren, um dort UMTS nutzen zu können, habe ich nun endlich doch den Vodafone UMTS-Stick von Novatel unter Linux zum Laufen bekommen. Die Lösung ist der Vodafone Mobile Connect Card Driver For Linux, der relativ einfach zu installieren ist.

Nach der Installation gibt es erst einmal eine Enttäuschung, denn der Stick wird nicht erkannt:

bildschirmphoto1.png

Damit der Stick erkannt wird, muss die Datei /usr/sbin/ovation.sh editiert werden (sudo vi /usr/sbin/ovation.sh, braucht jemand noch eine vi-Anleitung?), damit sie so aussieht:

#/bin/bash

/sbin/modprobe -r option

eject /dev/novatel-storage

/sbin/modprobe -a option

echo “0×1410 0×4400″ > /sys/bus/usb-serial/drivers/option1/new_id

(Quelle)

Speichern, schließen, neu booten, und dann folgt die nächste Ernüchterung: Zwar wird man nach der PIN gefragt, aber dann passiert erst mal lange nix:

bildschirmphoto2.png

Ich hatte 5 Minuten gewartet, und dann hab ichs abgebrochen. Jeder Boot tut gut, und beim zweiten Versuch klappte es.

Wichtig: Auf jeden Fall die deutschen Vodafone-Daten eingeben, sofern man bei Vodafone Deutschland ist. Ansonsten wirds teuer. Was mich etwas stutzig macht, ist, dass das Network unbekannt ist, nachdem man sich angemeldet hat. Wahrscheinlich ist es besser, etwas auf die Kosten zu schauen in den nächsten Tagen.

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass der MC950D-Stick superheiß wird nach einiger Zeit? Man kann ihn dann nicht mehr anfassen… :-(

Update: Man darf den Stick nicht schon während des Starts drin haben. Und wenn man die Applikation nach dem Boot startet, dann fragt sie nach der PIN und tut wie oben beschrieben nix. Startet man sie erneut, geht es.

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