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Grand Theft Auto 4-Werbung & Musik

Ich bin kein Computerspielfan, habe noch nie eines gekauft (Schach und Sims ausgenommen), aber die nun ständig laufende Werbung für Grand Theft 4 hat mich vor allem daran erinnert, wie gut doch LCD Soundsystem sind, die die Musik geliefert haben:

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Das Stück heißt “Get Innocuous!” und ist von der Platte “Sound of Silver”. Ist schon etwas älter, aber da sieht man mal, was die richtige Musik in einer Werbung bewirken kann: Ich blogge schon über Computerspiele, denen ich ansonsten nix abgewinnen kann. Das einzige, was mir nun beim Wieder-Anhören auffällt, ist das Synthie-Geblubber, das wie das “Die Roboter”-Synthiegeblubber von Kraftwerk klingt.

Beeindruckend, dass mit einem Spiel in der ersten Woche 500 Millionen Umsatz gemacht werden kann, und selbst Microsoft einen Anstieg von xbox-Verkäufen verzeichnen konnte. Wenn es an der Musik liegt, ok, das könnte ich fast verstehen, aber ich vermute mal, dass es da mehr gibt, das ich zu erfassen nicht in der Lage bin.

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Gentleman: Serenity-Video von Tom Trambow

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Ich bin ja so verdammt stolz auf Tom, mit dem ich in einem anderen Leben zusammen bei Das Wesen auf der Bühne stand, und der schon vor einigen Monaten die Regie für das neue Video von Gentleman geführt hat. Cooles Video, was da herausgekommen ist.

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Zeitreise

Eine meiner auf ewig heiß geliebten Singles ist “Caravan of Love” von den Housemartins. In Wahrheit war das Stück gecovered von Isley Jasper Isley. Was ich nicht wusste, ist, dass die Housemartins das auch live singen konnten (hierbei bitte auf den Mann im roten Shirt achten):

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Erkannt? Nein? Ist auch schwer. Das ist Fatboy Slim, der sich damals noch Norman Cook nannte. Fatboy Slim hat sich später auch gerne woanders bedient, zum Beispiel beim Joker:

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Der stammt eigentlich von Steve Miller, der damit 1973 seinen ersten großen Hit hatte:

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Aus dem gleichen Jahr stammt “Fly like an Eagle”, das eines meiner Lieblingslieder von Steve Miller ist:

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Was verbindet Steve Miller nun mit den Housemartins, abgesehen vonFatboy Slim? Nur die Tatsache, dass die Housemartins-Single im gleichen Regal steht wie die Single “Abracadabra” von Steve Miller (wobei ich hier immer an das Rockpalast-Konzert denke, bei dem Steve Miller aufgrund von Computerproblemen das Publikum Stunden warten ließ – Anfang der 80er Jahre!):

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Ein wunderschönes Lied von den Housemartins ist außerdem Build:

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Die Nachfolgeband der Housemartins, The Beautiful South, habe ich sogar mal live gesehen… da hat sich der Sänger nicht ganz so seltsam bewegt, wie in dem letzten Video :-)

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Im Angesicht des Todes

Da gerade James Bond – Im Angesicht des Todes läuft, hier eine weitere Zeitreise zurück in die 80er Jahre:

Duran Duran: A View to a Kill

Grace Jones (die böse Frau im Film): I’ve seen that face before

Duran Duran musste ich in den 80ern natürlich hassen, weil jedes Mädel auf Simon Le Bon & Co stand, jedes Zimmer war mit Bravo-Postern zugekleistert. 10 Jahre später aber fand ich Duran Duran ziemlich cool als sie Grandmaster Flashs White Lines gecovert hatten:

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Human Fly

The Cramps gibt es schon genau so lange, wie es mich auf der Welt gibt, eine ganze Weile also. Was ich bisher nicht wusste: Sie waren zusammen mit Klaus Nomi in dem Film Urgh! A Music War zu sehen, den ich leider nie gesehen habe. Ich hab die Cramps sogar schon mal live gesehen, ist schon eine Ewigkeit her, aber auch bei dem Auftritt war Poison Ivy so cool wie in dem folgenden Film. Und Timo, das hier ist Kult, also nicht lästern :-P

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Kinderlieder

In den letzten beiden Wochen war ich auf zwei Konzerten für Kinder, einmal von Fredrik Vahle, einmal von Volker Rosin. Fredrik Vahle ist derjenige, dessen CDs man den Kindern gerne unterschiebt, damit sie etwas Vernünftiges hören, Volker Rosin lernen die Kinder automatisch durch KIKAs Tanzalarm kennen. Der eine hat für seine Verdienste in der Entwicklung des „neuen Kinderliedes“ den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten, der andere hat es mal in die Top 20 geschafft. Der eine hat eindrucksvolle Textzeilen wie “Ciao, es war schön/Euch hier zu sehen/Doch einmal kommt die Zeit zum Auseinandergehen” geschaffen, der andere lädt mit “Clap your hands, wir sind Mambo-Fans” (oder so ähnlich) zum Mitsingen ein.

Offensichtlich hatte ich mich mehr auf Fredrik Vahle gefreut als auf Volker Rosin, unserer Tochter aber hatte bei beiden Konzerten Spass und erkannte wohl keinen Unterschied (sie sagte aber, dass sie Rosin besser fand, weil er mehr Krach mit den Kindern gemacht hätte). Nun habe ich gestern aber meine Meinung zu Volker Rosin ändern müssen: Abgesehen davon, dass er auch die Erwachsenen zum Lachen brachte (Frage an ein Kind auf der Bühne: “Woher kennst Du das Lied?” “Von der CD.” “Ihr habt eine CD von Volker Rosin?” “Ja.” Ist das eine Original-CD oder eine gebrannte?”…), war er wirklich engagiert, hat sein Programm nicht einfach abgespult und darüber hinaus jedem Kind eine Autogrammkarte geschenkt und stand kostenlos für Fotos mit Kindern zur Verfügung. Ich hatte erwartet, dass für ein Polaroid-Foto mit ihm 6 Euro genommen wird (so war das neulich im Zirkus, nur dass man dort neben einem Elefanten stehen konnte), aber anscheinend hatte ich die Kommerzialität hier überschätzt. Fazit: Mit der Musik kann ich immer noch wenig anfangen (”Der König der Kinderdisco” klang für meine Freundin und mich irgendwie nach “Der König von Mallorca”), und wir werden unserer Tochter weiterhin Fredrik Vahle-CDs untermogeln wie Gemüse zwischen die Nudeln; aber zumindest musste ich mein Vorurteil gegenüber Volker Rosin gestern aufgeben. Er wirkte richtig sympathisch, und es schien ihm wirklich Spass zu machen, mit den Kindern zu singen. Ach ja, und sollten wir tatsächlich mal eine CD von ihm haben wollen, dann werden wir sie auch kaufen, man weiß ja nie, welches Kind nächstes Jahr auf der Bühne steht :-)

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Götz Alsmann

Hab ganz vergessen, dass ich vor kurzem Götz Alsmann live gesehen habe mit seinem neuen Programm Mein Geheimnis. Als ich während der Pause ein Plakat von ihm sah, auf dem “Blue Note” stand, dachte ich, dass das bestimmt eine billige Kopie sei. Nein. Götz Alsmann ist der erste Deutsche, der mit einem deutschen Album bei dem legendären Blue Note Records-Label erschienen ist. Bei dem Konzert waren sehr viele ältere Herrschaften, die auch problemlos die alten Schlager mitsingen konnten. Lohnt sich auf jeden Fall, allein schon wegen des Xylophonisten und des Bassisten. Und die scheinen richtig Spass zu haben auf der Bühne.

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Reise in die Vergangenheit

Aus dem Urlaub zurückgekehrt geht es heute auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit, der Nacht-Tradition von Robert folgend (hatte Robert dafür nicht einmal eine eigene Kategorie?).

Den Einstieg macht Los Ninos del Parque von den Liaisons Dangereuses, wobei das, was das Stück ausmacht, weniger die New Wave-Bewegungen des Sängers Sprechers waren, sondern eher die Synthesizer-Baseline:

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