Tag: datenschutz

Vorwerk Thermomix, Cook-Key, Cookidoo: Von unseriösen Beratern und weiteren seltsamen Erfahrungen

Entweder man hasst ihn, oder man liebt ihn. Dazwischen scheint es kaum etwas zu geben im Netz. Die einen sagen, dass man für viel Geld etwas kauft, was man auch mit einem Herd und guten Töpfen hinbekäme, die anderen sagen, dass es eine Riesenerleichterung in ihrem Leben sei und sie ihn nicht mehr missen wollen. Der Vorwerk Thermomix mit all seinem Zubehör. Auch nach zwei Monaten befinde ich mich irgendwo zwischen Ärger darüber, wie unseriös das Geschäftsgebahren der Vorwerk-Beteiligten an manchen Stellen ist, und dem Eingeständnis, dass selber kochen auch befriedigend und vor allem günstiger als Lieferservice etc ist.

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TrueCrypt

Wurde heute von meinem lieben Freund Eric darauf hingewiesen, dass es nun TrueCrypt für den Mac gibt; es gab bereits einen Kommentar dazu in meiner Reihe über die Verschlüsselung auf dem Mac. Darin wurde auch darauf hingewiesen, dass man damit Volumes als Dateien innerhalb eines Volumes sichern kann (sozusagen Volumes verstecken kann), was zum Beispiel interessant sein könnte, wenn man gezwungen wird, ein Passwort herauszugeben. Schade nur, dass es dieses Feature nicht für den Mac gibt. Denn ansonsten habe ich noch nicht ganz verstanden, was an TrueCrypt besser ist als an der Möglichkeit, mit Disk Utility verschlüsselte Volumes auf dem Mac anzulegen.

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Anonymes Telefonieren mit dem Handy

Während die Gelsenkirchener Firma Armex die Ortung des eigenen Kindes ermöglicht, kann man mit Anonyphone.de anonym telefonieren. Zur Erinnerung: Da man bei einem Vertragshandy wie auch bei einem Prepaid-Handy den Personalausweis vorzeigen muss, um die SIM-Karte zu bekommen, kann jede Person, die ein solches Handy besitzt, geortet werden. Die SIM-Karten, die Anonyphone.de verkauft, sind T-Mobile-Prepaid-Karten von Kunden, die auf einen Vertrag umgestiegen sind und die Karten beim Händler gelassen haben.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter findet das nicht witzig, die Frage ist aber, ob Kriminelle nicht schon längst wissen, dass Handys nicht wirklich sicher sind (siehe dazu auch den Podcast vom CCC). Gleichzeitig werden mit einem so genannten IMSI-Catcher nicht nur die Handys der Verdächtigen abgehört, sondern gleich die von allen, denen durch den IMSI-Catcher vorgetäuscht wurde, dass sie mit einer Mobilfunkstation verbunden sind, völlig unschuldige Personen.

Die einzige Frage, die ich mir gerade stelle, ist, an welche Adresse ich mir so eine Karte schicken lassen könnte. Und wie ich anonym bezahle. Wahrscheinlich wird man sich irgendwann doch mal ansehen wollen, wer denn da was bestellt hat. Vielleicht kann man sich die Karte postlagernd schicken lassen?

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