Offene Datenquellen

best4planning

best4planning ist ein Angebot vom Zusammenschluss mehrerer Verlage. Für die Daten von 2017 wurden über 30.000 Menschen befragt, gleichzeitig wird über ein Panel die Nutzung von Medien sowie das Einkaufsverhalten gemessen. Die resultierenden Daten werden dann auf die Gesamtbevölkerung ab 14 Jahre hochgerechnet.

Facebook

Facebook bietet seinen Werbekunden die Möglichkeit, Werbung nach den demografischen Daten und den Interessen von Nutzern auszuspielen. Dabei sieht der Werbetreibende gleich, wie viele Menschen er auf Facebook damit erreichen kann.

Durch die Verbindung verschiedener Interessen können so einzelne Segmente quantifiziert werden.

Google AdWords/Ads Keyword Planner

Das tatsächliche Ausmaß an Suchanfragen kann mit dem Google Keyword Planer ermittelt werden. Dieses Tool ist Bestandteil von Google AdWords/Ads. Es ermöglicht, bis zu 48 Monate zurück zu schauen, wie das Suchvolumen für spezifische Suchbegriffe aussah, allerdings nur ausgehend vom Vormonat des heutigen Tages. Auch sind mehr oder weniger genaue Daten nur für die Kunden zu sehen, die auch bei Google AdWords genug Geld ausgeben. Google Trends hingegen erlaubt es dem Nutzer, ein paar Minuten alte Daten zu sehen, nur sind diese wie gesagt nicht absolut.

Google (Audience) Insights

Die Daten standen früher allen Google AdWords-Kunden zur Verfügung, können aber heute nur noch bei einem Google Account Manager angefragt werden, sofern man einen hat 🙂

Google Trends

Google Trends ermöglicht, das so genannte „Suchinteresse“ der Google-Benutzer zu analysieren. Hier werden indexierte und normalisierte Werte verwendet, so dass keine absoluten Zahlen verfügbar sind. Genau deshalb ist das Tool auch mit Vorsicht zu genießen, denn ohne zu wissen, wie oft etwas gesucht wird, können falsche Schlüsse daraus gezogen werden. So schrieben Medien, dass die Briten nach dem Brexit-Votum angefangen hätten, sich darüber zu informieren, was der Brexit eigentlich für sie bedeutet. Tatsächlich war ein steiler Anstieg solcher Suchanfragen zu sehen, aber tatsächlich hatten hier nur wenige Hunderte Nutzer diese Anfragen gestellt. Dies ist auch schon mal ein gutes Beispiel, wie Daten dazu genutzt werden können, um ein Ergebnis hervorzubringen, dass eine bestimmte Meinung bestätigt, sei es durch Unvermögen wie in diesem Fall, sei es durch vorsätzliche Handlung. Siehe vor allem hier.

Google Webmaster/Search Console

Die Google Search Console, früher Webmaster Console genannt, ist ein Webdienst, durch den Webmaster sehen können, wie eine Seite in den organischen Suchergebnissen „performt“. Natürlich kann man nur die Daten von der eigenen Webseite sehen; diese muss verifiziert werden. Daten von der Webmaster Console können in Google Analytics eingebunden werden.

Google Consumer Barometer

Im Consumer Barometer werden Befragungsdaten aus der ganzen Welt zu gleichen Fragen aggregiert, um ein Bild über die Nutzung von Online- und Offline-Medien und dem Kaufverhalten zu gewinnen. Die Daten werden jährlich aktualisiert.

Govdata

Govdata ist ein Portal der Senatskanzlei Hamburg, die für mehrere Bundesländer Daten veröffentlicht.

Statista

Statista ist ein Portal, auf dem Studien aus verschiedenen Quellen gesammelt und bereitgestellt werden. Dabei sind auch Studien von Statista selbst in Auftrag gegeben. Manche Studien sind frei verfügbar, ansonsten muss ein Zugang dafür bezahlt werden.

Es ist hier genau auf die Quelle zu achten, da nicht alle Quellen gleichmäßig vertrauenswürdig sind.

YouGov Brandindex

Die Firma befragt regelmäßig 200.000 Konsumenten in mehreren Ländern in Bezug auf viele verschiedene Variablen. Daraus entstehen dann Profile, die entweder über eine Maske abgefragt werden können oder deren wichtige Variablen (Brand Perception einer Marke zum Beispiel) gemonitored werden können. Der Zugang ist nicht günstig, einige Daten können aber auch kostenlos abgefragt werden.