Visualisierung von Daten

Die Flut von einfach zu bedienenden und manchmal auch kostenlosen Werkzeugen hat dafür gesorgt, dass Daten nicht immer sinnvoll visualisiert werden. Excel bietet zum Beispiel viele verschiedene Diagramm-Arten, nicht jede davon ist sinnvoll für die Daten, die visualisiert werden sollen. Um es kurz zu machen: Daten-Visualisierung ist nicht einfach, selbst wenn die vielen Werkzeuge es einfach machen.

Tortendiagramme sind zum Beispiel eine häufig verwendete Visualisierung, um Anteile zu zeigen. Allerdings kann hier keine Entwicklung von Anteilen dargestellt werden.

Gestapelte Bar Charts sind dafür eventuell besser geeignet, aber was wenn wir mehrere Anteilsparteien haben und eine Entwicklung über mehrere Jahre zeigen wollen? Ist das dann immer noch eine gute Visualisierung?

Primär geht es bei einer Visualisierung, eine Erkenntnis zu verstärken oder sogar den Erkenntnisgewinn zu beschleunigen. Eine Visualisierung soll helfen, einen Sachverhalt schneller verstehen zu können. Es geht also darum, dass eine Information encodiert werden muss, damit diese schneller vom Empfänger decodiert werden kann.

Hinzu kommt, dass überlegt werden muss, welchen Effekt eine Visualisierung auf einen Betrachter haben soll. Was ist die Intention hinter der Visualisierung? Hier kommen wir wieder zurück auf die Dreifaltigkeit der Daten, nämlich dass nicht nur Daten und Informationen dargestellt werden sollen, sondern auch Aktionen daraus abgeleitet werden können.

Neben der erläuternden Darstellung eines Sachverhalts können Visualisierungen auch dazu genutzt werden, den Nutzer selbst Daten interaktiv explorieren zu lassen.