Neue versus wiederkehrende Benutzer: Ein nutzloser KPI

Ich habe den Sinn eines bestimmten Diagramms in Google Analytics nie verstanden, und zwar den des Tortendiagramms, das das Verhältnis der neuen Nutzer zu den wiederkehrenden Nutzern zeigt. Es war früher im Standard-Dashboard, das ein Nutzer nach dem Login sah, und ich hatte mich immer für dieses Diagramm entschuldigt, wenn ich während meiner Zeit bei Google eine Google Analytics-Demo gezeigt hatte.

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Wie man ganz viel Zeit mit einer NAS verschwenden kann

Von Synology, QNAP, owncloud und nextcloud

Vor Jahren hatte mir Dropbox mal ein Buchprojekt gerettet. Mein damaliges MacBook machte plötzlich KlackKlackKlack, die Festplatte war hin. MacBook zugeklappt, iMac eingeschaltet, eine Minute gewartet, und schon war mein Text bis auf einen Satz auf den iMac synchronisiert. Ich konnte einfach weiterschreiben, weil die lokalen Daten ständig mit der Cloud synchronisiert wurden.

Warum um alles in der Welt sollte man sich zuhause einen Server hinstellen?

Die Datenmengen waren 2006 andere. Heute habe ich mehrere Terabytes an Daten, und nicht alle passen auf die SSD meines Rechners. Gleichzeitig ist keine Cloud der großen Anbieter vertrauenswürdig. Mit dem Dropbox-Hack war mein Vertrauen komplett vorbei. Eine eigene Cloud ist die Lösung, auch wenn das mehr Komplexität bedeutet. Aber die eigenen Daten sind in den eigenen vier Wänden und nicht irgendwo auf der Welt. Man tauscht Sicherheit gegen Bequemlichkeit, und solange die Technik nicht supereinfach ist, wird die Lösung nichts für die breite Masse sein.

Natürlich ist es mit der eigenen Cloud zuhause nicht getan. Es könnte jemand einbrechen und die Hardware klauen. Ganz abgesehen davon, dass die Daten dann weg sind, könnten die Daten auch in falsche Hände geraten, wenn die Festplatte nicht verschlüsselt ist.

Noch wahrscheinlicher: Die Festplatte geht kaputt. Das tun Festplatten nun mal, egal wie teuer sie sind. Ein RAID kann helfen. Aber wenn es mal brennt oder ein Wasserschaden die Hardware zerstört, dann sind die Daten auch futsch. So ganz ohne externe Cloud geht es also auch nicht, wenn man wirklich Datensicherheit haben will. Nur möchte man diese Daten extern auf jeden Fall verschlüsselt speichern. Und dann haben wir wieder das Problem mit den riesigen Datenmengen…

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Weder schwarz noch weiß – Oder was die Zauberflöte heute noch zu sagen vermag

Vorab: Ich war ein großer Verehrer der Achim Freyer-Inszenierung der Zauberflöte an der Hamburgischen Staatsoper, die bei ihrer Premiere 1982 neben Applaus auch Buhrufe bekam. Diese Inszenierung war aufgrund ihrer Verspieltheit nach über 30 Jahren gefühlt immer noch modern, und ich habe sie bestimmt ein Dutzend Mal gesehen. Die Interpretation, dass Tamino alles geträumt haben könnte und sich deswegen zum Schluß selbst beobachten kann, fand ich zwar stets eigenwillig, aber die Bilder Freyers waren einfach wunderschön.

Die Zauberflöte hat für die Hamburgische Staatsoper vielleicht eine besondere Bedeutung, schließlich war sie das erste Stück, das 1955 nach dem Wiederaufbau des Opernhauses gegeben wurde. Zudem existiert eine DVD mit einer von Peter Ustinov in den 60er Jahren in Hamburg inszenierten Aufführung, die wahrscheinlich die Brücke zwischen der Wiedereröffnung und der Freyer-Inszenierung bildete.

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Monika Lewinsky

Als dieser “Skandal” passierte, studierte ich noch. Es war alles irgendwie weit entfernt. Und man dachte sich, was für einen Job kann diese Frau noch irgendwann bekommen?

Search Inside Yourself

Ich hatte Anfang des Monats die Möglichkeit, das Seminar Search Inside Yourself zu besuchen. Initiiert wurde es von Meng, einem Softare-Entwickler bei Google, und mittlerweile kann das Seminar auch außerhalb von Google besucht werden. Viele Seminarteilnehmer berichten, dass es ihr Leben verändert hätte, und manche haben nach dem Seminar ganz neue Wege eingeschlagen. Wenn ich so etwas lese, dann werde ich zunächst einmal skeptisch, denn das klingt für mich sehr esoterisch und alles andere als anziehend. Es gibt aber auch wissenschaftliche Indizien dafür, dass Meditation und Achtsamkeitsübungen einen positiven Einfluss auf das Gehirn haben, insbesondere auf die Konzentrationsfähigkeit. Ein Versuch ist es wert, dachte ich mir.

Anders als die Kollegen in Mountain View habe ich das Seminar mehrere Tage hintereinander gehabt und nicht einzelne Tage über mehrere Wochen. Es waren zweieinhalb sehr intensive Tage. Ich werde nicht alles aus dem Training erzählen, es gibt auch ein sehr gutes Buch dazu, welches in jeder Hinsicht besser ist als das, was ich hier schreiben kann (das bereits 2012 gekaufte Buch hatte mich übrigens dazu bewegt, das Seminar zu belegen). Es gibt aber auch ein paar Unterschiede zum Buch, der wichtigste ist sicherlich der, dass man während des Seminars nicht anders kann als die Übungen durchzuführen.

Eine Meditations-Übung ist mir besonders in Erinnerung geblieben, die mit dem Konzept “Kindness” (am ehesten mit Liebenswürdigkeit oder Nächstenliebe zu übersetzen) zu tun hat. Man sitzt einem anderen Teilnehmer gegenüber, in meinem Fall war es eine junge Kollegin, mit der ich vorher nie gesprochen hatte. Wir sollten uns das Gesicht des anderen einprägen und dann die Augen schließen. Und dann kamen Sätze wie:

  • Dein Gegenüber hat einen Körper und einen Geist/Seele (mind), so wie Du.
  • Dein Gegenüber hat Gefühle und Gedanken, so wie Du.
  • Dein Gegenüber hat in seinem Leben Traurigkeit gespürt, Enttäuschung, Verletzungen und Verwirrungen, so wie Du.
  • Dein Gegenüber wünscht sich frei von Angst, Schmerz und Leiden zu sein, so wie Du.
  • Dein Gegenüber wünscht sich gesund, geliebt und glücklich zu sein, so wie Du.
  • Nun wollen wir uns etwas wünschen für Dein Gegenüber:
  • Ich wünsche meinem Gegenüber die Kraft, die Ressourcen und den emotionalen Support, durch die Schwierigkeiten im Leben zu navigieren.
  • Ich wünsche meinem Gegenüber frei zu sein von Schmerz und Leiden.
  • Ich wünsche meinem Gegenüber glücklich zu sein.
  • Denn mein Gegenüber ist ein menschliches Wesen, so wie ich.

Dann öffneten wir unsere Augen. Ich kann das Gefühl kaum beschreiben, das ich in dem Moment hatte.

Hier ist Mengs Vortrag bei den Vereinten Nationen, man kann deutsche Untertitel dazu schalten:

Und hier ein paar weitere Links: