Large Language Modelle lokal mit R nutzen

Wenn es um Large Language Models (LLMs) geht, gibt es Momente, in denen ich mich frage: Muss ich meine Daten wirklich einmal um den halben Globus zu OpenAI schicken, nur um eine Zusammenfassung zu bekommen? Mit Ollama gibt es mittlerweile einen Standard, um Modelle wie Llama 3 oder Mistral lokal laufen zu lassen. Diese Modelle können direkt aus R gesteuert werden. Das spart nicht nur Geld, sondern löst auch das Datenschutz-Problem ziemlich elegant. In diesem Artikel geht es darum, wie man das in R am besten umsetzt. Spoiler: Es gibt nicht den einen Weg, sondern (mindestens) zwei sehr gute Pakete mit völlig unterschiedlichen Philosophien.

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Wie man aus Webanalysedaten automatisch Aktionen generiert

Dieser Talk ist schon ein paar Monate alt, aber ich hatte vergessen, ihn hier zu veröffentlichen. Er behandelt mein Peer-reviewtes akzeptiertes Paper „Bridging the Analytics Gap: Optimizing Content Performance using Actionable Knowledge Discovery“ für die HT ’24. Das Paper kann unter Proceedings of the 35th ACM Conference on Hypertext and Social Media eingesehen werden.

Das Ende der Massenbeschäftigung


In der ZEIT vom 4. Dezember 2014 wird wieder über alternative Wirtschaftfsformen durch den technologiebedingten Wegfall von Arbeitsplätzen geschrieben, dieses Mal in einem Interview von Uwe Jean Heuser mit Jeremy Rafkin. Dieser zitiert eine Rede von Larry Summers aus dem Jahr 2001, der sagte, dass die Wirtschaft eine neue Revolution wie die der ELektrifizierung erleben werde, denn Grenzkosten für Video-, Audio- und Textinformationen werden auf fast 0 sinken. Gewinne könne man dann nur noch durch Monopole erzielen, aber man wisse noch nicht, welches System den Marktkapitalismus ablösen würde. Dies, so Rafkin, sei eigentlich paradox, denn die Marktwirtschaft hätte dann die effizientesten Märkte überhaupt geschaffen, nur gäbe es dann auch keine Gewinne mehr, so dass eine Wirtschaft des Teilens entstehen könne. Weiterlesen

Aus der Menschmaschine wird Mensch gegen Maschine


 

Roman Pletter schreibt in der ZEIT-Ausgabe 29/2014 über den potentiellen Wegfall hochqualifizierter Jobs durch immer besser werdende Algorithmen. In der so genannten zweiten maschinellen Revolution können Maschinen selber lernen (so etwas habe ich 2006 schon bei Ask.com gemacht, in einem ganz kleinen Rahmen…), nur dass es mittlerweile auch für mehr reicht als im Schachspiel zu gewinnen. Weiterlesen