Website Analyzer

Claude Code erlaubt es mir, sehr schnell Applikationen zu basteln, auch solche, die ich immer mal bauen wollte, aber angesichts der zu investierenden Zeit jahrelang auf meiner To Do-Liste hatte. In diesem Fall geht es aber noch ein bisschen weiter, weil ich erst Google Gemini gebeten hatte, eine SWOT-Analyse zu ScreamingFrog zu erstellen und dann einen Prompt zu schreiben, der es mir mit Claude Code ermöglicht, eine bessere App zu bauen. Noch sind nicht alle Features drin. Aber so ist eine native macOS-App zum Crawlen, Analysieren und Überwachen von Websites entstanden, der Website Analyzer. Download gibt es auf Anfrage 🙂

Und das macht die App:

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Large Language Modelle lokal mit R nutzen

Wenn es um Large Language Models (LLMs) geht, gibt es Momente, in denen ich mich frage: Muss ich meine Daten wirklich einmal um den halben Globus zu OpenAI schicken, nur um eine Zusammenfassung zu bekommen? Mit Ollama gibt es mittlerweile einen Standard, um Modelle wie Llama 3 oder Mistral lokal laufen zu lassen. Diese Modelle können direkt aus R gesteuert werden. Das spart nicht nur Geld, sondern löst auch das Datenschutz-Problem ziemlich elegant. In diesem Artikel geht es darum, wie man das in R am besten umsetzt. Spoiler: Es gibt nicht den einen Weg, sondern (mindestens) zwei sehr gute Pakete mit völlig unterschiedlichen Philosophien.

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Ray Ban Meta-Brille mit Künstlicher Intelligenz: Lohnt sie sich?

Ich wie ich versuche ein möglichst cooles Foto von mir mit der Brille zu erstellen

Ich war einer der ersten Nutzer von Google Glasses in Deutschland, da ich damals zufällig bei Google arbeitete und die Dinger von meinem damaligen Chef bekam. Der Coolness-Faktor war größer als die Nützlichkeit, denn der Akku hielt nicht besonders lange, wenn man die Brille nutzte. Und war es wirklich wichtig, Mails auf dem kleinen Screen zu lesen? Nicht wirklich. Warum also überhaupt so eine Brille?

Die Ray Ban Meta-Brille vereint eine Kamera mit Kopfhörern und Meta AI. Das Killer-Feature ist für Menschen mit Seheinschränkungen wahrscheinlich die Möglichkeit, dass die Meta KI beschreibt, was die Kamera aufnimmt (siehe das Video ganz unten). Das habe ich bisher nur ausprobiert bei Pflanzen im Botanischen Garten, und die Ergebnisse sind tatsächlich gut, wenn auch nicht immer richtig.

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Wie man aus Webanalysedaten automatisch Aktionen generiert

Dieser Talk ist schon ein paar Monate alt, aber ich hatte vergessen, ihn hier zu veröffentlichen. Er behandelt mein Peer-reviewtes akzeptiertes Paper „Bridging the Analytics Gap: Optimizing Content Performance using Actionable Knowledge Discovery“ für die HT ’24. Das Paper kann unter Proceedings of the 35th ACM Conference on Hypertext and Social Media eingesehen werden.

Laufen mit Künstlicher Intelligenz: LifeBEAM Vi

Mitte letzten Jahres hatte ich die Kickstarter-Kampagne von LifeBEAM unterstützt, diese Woche kam der LifeBEAM Vi an: “The first true artificial intelligence Personal Trainer”, der angeblich erste echte Personal Trainer, der auf Künstlicher Intelligenz basiert. LifeBEAM hat bisher vor allem Helme für Kampfpiloten hergestellt, die mit speziellen Sensoren die Vitalparameter messen können; etwas Erfahrung mit Sensoren ist der Firma also schon einmal zuzutrauen. Und das Messen des Pulses über das Ohr funktioniert definitiv besser als mit einer Uhr am Handgelenk, der Fitbit Blaze hat mich hier schon oft enttäuscht. KI ist “the next big thing”, warum also nicht wie in Her einen Assistenten haben, der meine Fitness verbessert?

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We love the robots


In der Zeit vom 17. Dezember 2014 berichtet Felix Lill von dem japanischen Forscher Hiroshi Ishiguro, der nicht nur von sich selbst eine Roboter-Kopie erstellt hat und diese auch auf Reisen schickt, um statt seiner Vorträge zu halten. Er nennt diese Kopien Gemonoide, und er hält es auch für möglich, dass wir eines Tages Roboter lieben können. Wenn Kinder bereits Gefühle für Tamagotchis entwickeln, warum dann nicht auch Menschen zu Robotern?

Neu ist dieser Gedanke nicht, Fritz Langs Metropolis baut zum Beispiel darauf auf, dass ein Maschinenmensch aus der Gestalt Marias gebaut wird und die Männer ihr verfallen. David Levy schrieb 2008 eine Promotion darüber, das er ein Jahr später in einem populärwissenschaftlichen Buch verarbeitete.

Für mich stellt sich die Frage, was Roboter dann besser machen können in Beziehungen als Menschen? So könnte jeder Roboter besser auf die psychischen Defizite eines Menschen eingehen und sozusagen “verhaltenstherapieren”.

Dazu passt ein Video von Bjørk:

Aus der Menschmaschine wird Mensch gegen Maschine


 

Roman Pletter schreibt in der ZEIT-Ausgabe 29/2014 über den potentiellen Wegfall hochqualifizierter Jobs durch immer besser werdende Algorithmen. In der so genannten zweiten maschinellen Revolution können Maschinen selber lernen (so etwas habe ich 2006 schon bei Ask.com gemacht, in einem ganz kleinen Rahmen…), nur dass es mittlerweile auch für mehr reicht als im Schachspiel zu gewinnen. Weiterlesen →