Dieter Rams, Vitsoe, das 606-Regalsystem und SDR+

Vor 10 Jahren hatte ich ein 606-Regal gekauft, das legendäre Regal von Dieter Rams, das er 1960 entwickelt hatte. Daher übrigens auch der Name, die ersten beiden Ziffern eines Rams-Möbelstücks zeigen das Entstehungsjahr. Seit dem Kauf des Regals und der Beschäftigung mit der Arbeit von Rams bin ich ein großer Fan, auch weil ich seinen Wahlspruch “Weniger, aber besser” sowie seinen frühen Fokus auf Nachhaltigkeit (bereits in den 1970er Jahren dachte er über die Auswirkungen unseres Verbrauchs nach) bewundere. Seine 10 Thesen zu gutem Design (auch als Buch erhältlich) sind heute noch aktuell. Kein Wunder, dass auch Apple öfter Dieter Rams “zitierte”, sei es beim iPod, bei dem iMac und anderen Produkten.

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Essentialismus von Greg McKeown

Auf einer der ersten Seiten des Buchs Essentialismus zitiert McKeown Dieter Rams, „Weniger aber besser“. Eine bessere Definition von Essentialismus sei kaum zu finden. Ich lese dieses Buch in einem Sessel neben dem von Rams 1960 entworfenen Regalsystem 606 und sehe, wenn ich von dem Buch aufschaue, auf ein Plakat des Films Rams, den ich vor einigen Jahren über Kickstarter mitfinanziert hatte. Ich kann aus erster Hand berichten, dass es nicht reicht, sich mit Objekten von Dieter Rams zu umgeben, wenn man sich dem Essentialismus widmen will 🙂

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Immer mehr, mehr, mehr

Auf meinem Schreibtisch häufen sich die ausgeschnittenen Zeitungsartikel, über die ich bloggen will, doch zu dem gerade stattgefundenen Live Earth-Tag passt dieser Eintrag. Zunächst einmal ist da der Artikel aus der New York Times, der am 25. Juni 2007 als Beilage in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt wurde, “Living in the Grip of Technology”. Darin berichtet Laurie J. Flynn von Käufern einer Zweitkamera, eines Zweit-iPods, eines Zwei-Computers und so weiter. So wird ein iPod allein fürs Joggen gekauft, da man Angst hat, das große Modell beim Laufen zu beschädigen. Oder es wird eine zweite Digitalkamera gekauft, die mehr kann als das mittlere Modell, mit dem man sich zunächst begnügen wollte. Oder es wird eine kleinere Kamera für unterwegs dazu gekauft.

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The Compact: 4 Wochen Erfahrungen

ACHTUNG: The Compact hat NICHTS mit dem Magazin Compact zu tun!

Vor 4 Wochen hatte ich beschlossen, für 6 Monate dem Konsum zu entsagen und nichts Neues mehr zu kaufen. Vorab: Es ist einfacher als man denkt, und es ist erleichternd. Es muss nicht mehr auf die letzte Minute irgendetwas gekauft werden, nur weil man irgendetwas kaufen will. Allerdings habe ich auch von Ausfällen zu berichten:

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Jimi: Das Portemonnaie für Leute, die keine Portemonnaies haben wollen

Portemonnaies, Brieftaschen oder Geldbörsen, egal wie man es nennt, ich hege seit Jahren eine tiefe Abneigung gegen sie. Ich kann sie nicht cool in der Gesäßtasche tragen, so kann ich nicht sitzen, was auch an meinem mangelndem Sitzfleisch liegen kann. Und wenn man abends mal weggehen will, dann weiß ich nie wohin damit: Hab ichs hinten, wirds mir geklaut, vorne siehts bescheuert aus, und abgesehen davon stört es mich. Genau für solche Leute wie mich gibts jetzt die Lösung, und sie nennt sich Jimi.

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