Mastodon und das Fediverse hatten viele Jahre ein Nischendasein gepflegt, bis sie durch Musks Twitter-Übernahme und den dadurch entstandenen Turbulenzen ins Rampenlicht gerückt wurden. Seitdem wächst die Mastodon-Gemeinde nicht wie ein Hockeystick, wie es im Investoren-Deutsch heißt, sondern wie eine Rakete. Das ist ein inneres Lachsbrötchen für diejenigen, die die Open Source-Fahne hochhalten. Aber vielleicht wird dies auch zum Fluch. Und das aus mehreren Gründen.
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Wenn aus „Free“ irgendwann Abos werden: tado und reMarkable
Am 13. Oktober 2021 hat reMarkable verkündet, dass das bisher kostenlose Angebot der Cloud nun beschränkt und für neue Nutzer die wirklich spannenden Features kostenpflichtig werden. Das hatte ich schon früher vermutet, genau so wie ich es mir bei tado gedacht hatte. tado hatte ein Abo im August 2018 angekündigt, allerdings hatte man zurückgerudert, was die ersten Kunden betrifft. Ich musste zwar die neue App kaufen für knapp 20 Euro, damit ich die neuen Features nutzen kann, aber zumindest habe ich keine Abo-Gebühren.
WeiterlesenWLAN-Probleme: Telefonkabel für Ethernet nutzen
Einer meiner größten Fehler bei der Sanierung unserer Wohnung war, dass ich auf den Einbau von Ethernet-Buchsen verzichtet hatte, die der Elektriker angeboten hatte. “Hab doch WLAN”, dachte ich. Ganz abgesehen davon, dass ich in den 90ern 10BaseT-Netzwerkkabel verlegt hatte, zwischendurch dann 100BaseT kam und ich mir dachte, wenn ich jetzt 1000BaseT einbaue, dann ist das in ein paar Jahren auch veraltet. Ich hatte schon vieles ausprobiert, Powerline, also Internet über die Stromleitung, Google WIFI, Orbi, zwischendurch hatte ich auch mal ein AVM Fritz-Mesh-Netzwerk ausprobiert, aber das war grausig. AVM scheint irgendwie empfindlicher zu sein, was die Dynamic Frequency Selection betrifft. Sogenannte bevorrechtigte Nutzer wie Militär, Wetterstationen und Flugsicherung nutzen für ihr Radar dieselben Frequenzbereiche wie Teile des 5GHz-Spektrums, und sobald hier ein anderer Nutzer erkannt wird, geht der Router da raus. Bei AVM anscheinend gleich in den 2,4GHz-Bereich.
WeiterlesenSonos: Die große Liebe, die den Alltag nicht überstanden hat
Ich war wahrscheinlich einer der ersten Käufer von Sonos-Lautsprechern in Hamburg. Die Kisten waren neu, teuer, aber genau das, was ich suchte. Und ich war superglücklich und schwerst verliebt in Sonos. Ich liebe Musik. Und die Möglichkeit, jederzeit meine Musik in jedem Raum zu hören, war phänomenal. Die App reagierte sofort, es gab nie Probleme, und so hatte ich nach kurzer Zeit 3 Lautsprecher (es gab damals nur einen, nämlich den großen) und eine Bridge, an die ich meine Hifi-Anlage anschloss. Letzteres funktionierte nie wirklich gut, also blieb es dann bei dem reinen Sonos-System.
WeiterlesenOpenMediaVault oder NextCloud?
In den letzten Jahren habe ich einige NAS-Systeme ausproiert, Synology, QNAP, NextCloud und OpenMediaVault. Von Synology und QNAP kann ich nur abraten, man bezahlt viel Geld für ein mehr oder weniger hübsches Gehäuse, aber die darunter liegende Software ist veraltet und die Performance im Vergleich zu den Open Source-Alternativen unterirdisch.
WeiterlesenOpenMediaVault mit dem Raspberry Pi 4
Nachdem ich den Raspberry PI 4 wieder aus der Phoniebox meiner Jungs ausgebaut und durch einen weniger Strom fressenden 3er ausgetauscht hatte, war ich auf der Suche nach dem nächsten Projekt. Von NextCloudPi bin ich mittlerweile runter, das Handling mit dem iPad/iPhone/Mac war insgesamt zu umständlich. Aber die QNAP will ich schon lange ersetzen, und OpenMediaVault wollte ich schon lange mal als File Server ausprobieren, auch für TimeMachine-Backups.
WeiterlesenPhoniebox: Vom MVP zur richtigen Box (Toniebox-Alternative)
Vorab: Die erste Phoniebox, mein MVP (Minimum Viable Product) in einem Pappkarton, ist extrem gut angekommen, zum Teil werden die beklebten und bemalten RFID-Karten wie der größte Schatz behandelt und sogar versteckt oder mit zum Tisch gebracht. Zeit also, aus dem MVP eine richtige Box zu bauen. Wer den ersten Teil über meinen MVP nicht gelesen hat, die Phoniebox ist eine Open Source-Alternative zur Toniebox zum Selberbauen. Der Vorteil ist, dass man keine teuren Tonies kaufen muss, sondern günstige RFID-Karten oder -Sticker verwenden kann, um damit selbst ausgewählte Musikdateien abzuspielen.
WeiterlesenPhoniebox, die günstige Alternative zur Toniebox (mein erster Prototyp und MVP)
Wenn ich irgendetwas geliebt hatte als Kind, dann war es stundenlang Schallplatten oder Kassetten zu hören. Unser Nachwuchs hört auch gerne Musik, glücklicherweise stehen die bekannten Arien aus der Zauberflöte hoch im Kurs, aber auch Kraftwerks Roboter oder Herman van Veens seltsame Abenteuer. Wie kann man aber Kleinkindern heute in der Spotify- und Sonos-Welt einen geeigneten Zugang zu “ihrer” Musik geben?
WeiterlesenEigene High-Performance-Cloud für 261€
Ich habe in den letzten Wochen viel Zeit damit verbracht, unterschiedliche NAS-Konfigurationen zu testen. Kurzgefasst: Es lohnt sich nicht, eine NAS von QNAP oder Synology zu kaufen. Von meinen WD-Ausflügen will ich schon gar nicht mehr erzählen. Für alle diese Kaufsysteme gilt: Die Performance ist unterirdisch, die Sicherheit bedenklich, und überteuert sind diese Systeme auch. Die in diesem Artikel beschriebene Open Source-Lösung kann für sehr viel weniger Geld mehr Sicherheit und Geschwindigkeit bringen. Warum überhaupt eine eigene Cloud, das erklärt dieser Artikel sehr gut.
WeiterlesenWie aus b4p und Statista alternative “Fakten” entstehen
Vorab: Ich bin kein komplett ausgebildeter Statistiker oder Marktforscher. Zwar beschäftige ich mich leidenschaftlich mit Zahlen, aber je mehr man weiß, desto mehr weiß man, was man nicht weiß. Die Weisheit habe ich nicht mit Löffeln gefressen, und ich bin immer dankbar, wenn Schlauere Feedback geben. Ich glaube aber, dass jeder einigermaßen klar denkende Mensch ohne Statistik-Grundkurs verstehen kann, wann Daten nicht sinnvoll erhoben wurden oder falsche Ableitungen erstellt werden.
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