Gestern Abend ist mehrmals das DSL bei uns ausgefallen, der Router schien ok zu sein, aber auch im Telefon war ein Rauschen. Die Ansage der Störungs-Hotline war zunächst zum Schreien: “Sie wollen eine Störung melden? Dazu ein kurzer Tipp: Störungen können sie auch übers internet melden” Die nette Dame der Störungsstelle musste selber drüber lachen. Ja, und sie hätten mehrere Störungsfälle an der Verteilungsstelle, sie würde sich in zwei Minuten noch mal melden.
Nach einer Stunde ohne Rückruf wählte ich noch mal die Nummer, ging die Prozedur erneut durch, und dann nahm jemand ab, aber nix war zu hören. Also noch einmal. Dieses Mal war die Dame nicht ganz so nett. Das wäre alles meine Schuld. Solle mal meine Nachbarn fragen. Hm, die sind bei Arcor. Die Dame wurde noch unfreundlicher: Gehen Sie dahin, nach einem Monat sind Sie wieder zurück bei uns. (Das erinnerte mich an die Aussage eines T-Punkt-Mitarbeiters, bei e-Plus hätte man ja nie Empfang, so schlecht wie das Netz sei). Und nein, es gäbe keine Störungen in meiner Gegend. Und es gäbe keinen Grund, mich zurückzurufen. Im Computer hat sie dann aber doch gesehen, dass man mich zurückrufen wollte, angeblich war aber besetzt (kann nicht sein). Ach ja, mein Endgerät, das ist es bestimmt. Besonders das Speedport W 700V würde ja Ärger machen, das solle ich doch mal austauschen beim nächsten T-Punkt. Würde ich für 2,99 Euro im Monat besser bedient werden? (Zitat: ‘Wenn nichts mehr funktioniert, ist der Technische Service für Sie da – innerhalb von 8 Stunden bekommen Sie mit dem “Vor-Ort-Service 8h Entstörzeit ” schnelle Hilfe.’)
So etwas passiert natürlich vor allem immer dann, wenn man selber etwas abliefern muss und dafür eine funktionierende Verbindung braucht. Hätte ich nicht so super Erfahrungen mit dem Customer Support von Philips und Amazon gemacht, ich würde nicht mehr an das Gute im Telefonsupport-Menschen glauben.
