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Nächste Seite: Analyse der Ergebnisse Aufwärts: Befragung der Studierenden Vorherige Seite: Der Fragebogen Inhalt Auswertung der FragebögenVon den 134 ausgeteilten Fragebögen konnten 132 ausgewertet werden; leider entsprachen aber nur 62 der Befragten unserer Zielgruppe (Studienfach Deutsch/Germanistik, Anglistik, Literaturwissenschaft und Linguistik), auf die sich die Auswertung bezieht. Aufgrund der Verteilung der Befragten ist diese Umfrage nicht repräsentativ; dennoch gibt sie einen ersten Überblick. Die Mehrheit der Befragten befand sich im ersten oder zweiten Semester (73,3 Prozent, siehe Abbildung 8), war zwischen 19 und 21 Jahre alt (62,3 Prozent) und war weiblich (71,7 Prozent). 80,6 Prozent studieren Germanistik/Deutsch, 86,4 Prozent strebten das Staatsexamen an. Fast dreiviertel aller befragten Studierenden waren der Meinung, daß sie über keine oder nur geringe Computerkenntnisse verfügten (72,1 Prozent), obwohl 80,3 Prozent einen Computer besitzen.13 93,9 Prozent besitzen einen IBM-kompatiblen PC, der Rest arbeitet mit dem Apple Macintosh (4,1 Prozent) und Linux. Die vorhandenen Computer sind zu 95,7 Prozent ausgestattet mit einem CD-Laufwerk, zu 82,6 Prozent mit einer Soundkarte und zu 37 Prozent mit einem Modem. Genau die Hälfte gibt kein im Jahr kein Geld für Software aus, 29,3 Prozent immerhin bis zu 100,00 DM, 10,3 Prozent bis zu 300 DM, 10,4 Prozent mehr als 300 DM. Das Interesse an digitalisierten Klassikern ist bei 61,3 Prozent der Befragten entweder gar nicht oder nur gering vorhanden (kein Interesse: 21 Prozent; geringes Interesse: 40,3 Prozent). 12,9 Prozent haben bereits mit digitalisierten Klassikern gearbeitet (fast ausschließlich Reclam). Auf die Frage, zu welchem Zweck die Befragten einen digitalisierten Klassiker nutzen würden, antworteten 77,4 Prozent, daß sie eine solche CD als Textgrundlage verwenden würden, 67,7 Prozent als Hilfsmittel zur Textanalyse, 72,6 Prozent als Quelle für Zusatzinformationen und 58,1 Prozent erwarteten einen Überblick über das Gesamtwerk des Autors. Als Vorteil der Literatur-CD gegenüber dem Buch sahen 35,5 Prozent die Platzersparnis, 54,8 Prozent die bessere Bearbeitungsmöglichkeit des Textes, 43,5 Prozent fanden es vorteilhaft, daß das Lesen und Arbeiten am Bildschirm zusammenfällt, und 32,3 Prozent waren der Meinung, daß das Buch alles in allem vorteilhafter sei als eine CD. Die Erwartungen an einen digitalisierten Klassiker waren wie folgt:
Für die Erfüllung dieser Erwartungen würden 29,5 Prozent der Studenten bis zu 20 DM pro CD zahlen, 59 Prozent bis zu 50 DM, 11,5 Prozent bis zu 100 DM. 29,5 Prozent würden die CD kaufen, wenn sie das Buch schon besäßen, 31,7 Prozent könnten sich vorstellen, die CD anstatt des Buches zu kaufen. Einigkeit herrscht bei den Studierenden in der Frage, ob die CD das Buch ersetzen wird oder nicht: 88,7 Prozent glauben an das Überleben des Buches. 83,9 Prozent glauben indes, daß die Bedeutung des Internets für die Geisteswissenschaften zunehmen wird. Dennoch glauben 35,5 Prozent, daß die Neuen Medien in ihrem Fach überbewertet werden, 55 Prozent waren sogar der Meinung, daß an der Universität nicht zu wenig mit den Neuen Medien gearbeitet wird.
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