Im Gegensatz zum Personal Digital Assistant, der noch vor wenigen Jahren der letzte Schrei war, wird nun der Virtual Personal Assistant Gegenstand der nächsten Welle werden. Anders als beim PDA besteht der VPA aus Fleisch und Blut und verdankt seine zunehmende Popularität dem Arbitrage-Effekt, auf den Timothy Ferris in seinem Buch The 4-Hour Workweek aufmerksam macht: Nicht nur Programmierung kann nach Indien outgesourced werden, auch die Aufgaben eines persönlichen Assistenten. Eine Marktübersicht erstellen? Warum selber Stunden der kostbaren Zeit verwenden, wenn diese Aufgabe auch ein gut ausgebildeter Assistent in Indien für ein paar Dollar weniger erledigen kann? Dadurch gewinnt man nicht nur Freizeit, sondern kann sich auch auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.
Auch Ryan Carson hat nach der Lektüre des Buchs von Timothy Ferris bereits erste Erfahrungen mit dem VPA gemacht, die er in seinem Blog teilt. VPA-Provider wie Get Friday haben mittlerweile Wartezeiten von mehreren Wochen, seitdem die 4 Stunden-Arbeitswoche die amerikanischen Bestsellerlisten anführt. Aufgaben werden abends per Mail nach Indien geschickt, am nächsten (amerikanischen) Morgen sind die Ergebnisse in der Mailbox. Zum Teil sind die Ergebnisse so beeindruckend gut, dass einem Angst und Bange um die eigene Wirtschaft wird, so ein Kommentar von einem Nutzer dieser Services in Ferris’ Buch.
Natürlich ist es nichts neues, dass auch andere Bereiche outgesourced werden. Neu ist allerdings, dass dies nicht nur Betriebe tun, sondern auch Privatpersonen, um Zeit für sich zurückzugewinnen. Denn, so Ferris, es geht nicht darum, alles auf die Zeit zu schieben, wenn man Rentner ist; stattdessen soll man sich bemühen, Mini-Retirements hier und jetzt zu gestalten.
Die Frage ist, ob auch jenseits der Englisch-sprachigen Länder ein Nutzen daraus gezogen werden kann. Ich habe eine Menge von Aufgaben, die ich an einen virtuellen persönlichen Assistenten outsourcen könnte, doch einige davon erfordern, dass der Assistent des Deutschen mächtig ist. Eine Anfrage diesbezüglich bei Get Friday ist noch nicht beantwortet. Es ist aber unwahrscheinlich, dass dieses System für Europäer (minus UK) so skaliert wie für die Amerikaner und Engländer.
Mehr zu dem Buch von Ferris gibt es in den nächsten Tagen, bin noch nicht ganz fertig damit.
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Hi Tom,
seit kurzem gibt es auch deutschsprachige VPA’s. Habe zwar selbst noch keine Erfahrungen damit gemacht, hört sich aber grundsätzlich interessant an:
http://www.strandschicht.de
Grüße,
Martin
Hi Tom,
es gibt immer mehr deutschsprachige VPAs und ich bin eine davon!
Ich habe BWL studiert (Abschluss im Jahr 2000), kann sehr gut mit dem PC umgehen, beherrsche die deutsche Sprache und deren Rechtschreibung, besitze “gesunden Menschenverstand” und bin flexibel, loyal und zuverlässig. Ich kann zwar mit den Billigpreisen ausländischer Anbieter nicht mithalten, dafür weiß man bei mir ganz genau, WER die Aufgaben erledigt und WER somit private Informationen erhält – nämlich ICH und niemand sonst.
Also wenn du mal was hast, dann meld dich einfach: sonja.krebs@ihre-assistentin.eu. Auf meiner Webseite http://www.ihre-assistentin.eu findest du noch mehr Infos über mich und meine berufliche Qualifikation.
Viele Grüße
Sonja Krebs
Da stimme ich Sonja zu. Der Markt wächst und langsam aber sicher schwabt das amerikanische Konzept auch mehr und mehr nach Deutschland über.
Speziell für mobile Berufe, wie Berater und andere Kleinunternehmen, die sich keine festangestellte Sekretärin leisten können oder wollen, stellt diese Form der Arbeitsweitergabe eine erholsame Alternative dar. Sie erlaubt dem überarbeiteten Selbstständigen, seine Internetrecherche bezüglich der Marktübersicht potentieller Mitbewerber nicht doch noch um 12 Uhr nachts, ach Erledigung seiner Kernkompetenzen zu erledigen, sondern diese weiterzugeben und mit dem ruhigen Gewissen zu schlafen, dass jemand anderes am selben Strang zieht.
Auch biete, wie Sonja, meine Leistungen an. Vielleicht hast du Interesse meine Webseite zu besuchen: information@kraut-salad.com.
Ich hoffe, dass Sie als virtuelle Assistentin genauer arbeiten als bei diesem Kommentar (siehe URL).
Die Vision…
Sie hören das Rauschen des Meeres, spüren die warmen Strahlen der Sonne auf Ihrer Haut, eine leichte Brise fegt über Sie hinweg. Sie sind in der Karibik, tippen noch schnell eine letzte E-Mail an Ihre persönliche Assistentin und widmen sich dann wieder ganz Ihrem Cocktail.
Ein Traum? Es muss kein Traum sein!
Die Vision von effizienter Arbeit und optimaler Kombination von vorhandenen Ressourcen
Unsere virtuelle Assistenten konzentrieren sich auf folgende Bereiche: Assistenz, Vertrieb und Marketing, Social Media Marketing, Buchhaltung und Design.
Alle Assistenten verfügen über eine Ausbildung mit kaufmännischen Hintergrund bzw. sind Fachkräfte in Ihrem Bereich (Bilanzbuchhalterin für den Bereich Buchhaltung und eine Grafikerin für Design), sie sprechen neben Deutsch auch Englisch und teilweise weitere Sprachen. Unsere VPAs sind alle deutsche Muttersprachler!
Machen Sie sich doch einmal kurz Gedanken über folgende Frage:
Welche Aufgaben fressen Ihre Zeit?
In Zeiten moderner Kommunikationsmittel kann man sehr viele Aufgaben virtuell von jedem Ort der Welt aus erledigen bzw. von jedem Ort der Welt aus an seine Assistentin senden.
Kaffee kochen kann Ihre virtuelle Assistentin zwar noch nicht, jedoch kann sie den Kaffee bestellen und zu Ihnen ins Büro liefern lassen.
Die Website geht am 20. Mai unter http://www.free-days.de online.
Anfragen jedoch jederzeit gerne schon an: support@free-days.de
Unser ganz besonders Eröffnungsangebot: Testen Sie uns eine Stunde kostenlos!
Sonnige Grüße
Julia Brötz
Hallo,
ich denke diese Dienstleistung wird sich immer mehr durchsetzen. Der Wunsch nach mehr Flexibilität in der eigenen Kostenstruktur und die technischen Kommunikationsmöglichkeiten treiben diesen Trend an. Kritisch ist dabei, wie leicht es dem Kunden fällt mit den Anbieter in Kontakt zu treten und wie professionell die Dienstleistung angeboten bzw. durchgeführt wird. Mittlerweile sind ja einige Anbieter auf dem deutschen Markt aktiv, z.B. zeitloeser.de, ihre-assistentin.eu, mein-virtuellerassistent.com, und mehr.
Man darf gespannt sein. Interessant ist das sicherlich.
Hallo,
auch hier gibt es virtuelle Assistenten
http://www.TundB-Assistenz.de
Viele Grüße
Nicole
Hallo Tom,
ich bin auch davon überzeugt, dass sich die Idee des VPA auch in Deutschland stärker durchsetzen wird, zumal die Freizeit einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt.
Ich gehöre seit kurzem auch zum Kreis der Anbieter von deutschsprachigen virtuellen persönlichen Assistenten.
Würde mich freuen, wenn Du meine Webseite http://www.GetBaron.com mal besuchst. Dort findest Du noch genauere Informationen.
Viele Grüße,
Björn
Super Artikel, das wollte ich selbst auch schon immer mal schreiben, wusste nur niemals wie man das niederschreiben kann
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