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Vodafone Novatel MC950D mit T-Mobile nutzen

Allgemein — Schlagwörter:, , , , — theonlytom @ 12. November 2008

Netterweise bietet T-Mobile nun eine Multi-SIM für lau an, so dass ich meinen iPhone-Tarif auch dazu nutzen kann, mit dem Laptop ins Netz zu gehen (und den alten und nicht update-fähigen Victorvox-Vertrag zu kündigen). T-Mobile bot mir dazu einen USB-Stick für 5 Euro im Monat an, aber zunächst einmal wollte ich probieren, den vorhandenen Novatel MC950D-Stick von Vodafone/MoobiCent/Victorvox zu verwenden.

Das hat wieder einmal mehrere Stunden Trial and Error gekostet. Nicht auf dem Mac, denn auch hier erweist sich launch2net als sehr robust, erkennt, dass nun eine andere SIM im Stick ist und ändert automatisch die Konfiguration. Seltsam, dass es die großen Netzbetreiber nicht schaffen, eine ähnlich robuste Software zur Verfügung zu stellen. Die Vodafone-Software für Windows ist langsam und wenig benutzerfreundlich, auf dem Mac hat sie bei mir gar nicht funktioniert. Zumindest wusste ich jetzt schon einmal, dass der Stick keinen SIM/Net-Lock hat. Allerdings will ich ja auch mit dem Netbook ins Netz gehen können.

Die T-Mobile-Software ist bei den neuen Sticks auf demselben vorhanden, man kann sie auch herunterladen (nicht unter Software, sondern unter Music! auf t-mobile.de) und angeblich für den Stick verwenden, wenn man denn weiß, welcher Chipsatz in dem Novatel sein Leben fristet und welches der von T-Mobile angebotenen Geräte den gleichen Chip verwendet. Um es kurz zu machen, ich habe es mit keiner Version der T-Mobile-Software geschafft, den UMTS-Stick zum Laufen zu bekommen.

Im Netz fand ich das Tool MWConn, das mir zunächst als kostenloses Äquivalent zu launch2net unter Windows vorkam. Tatsächlich konnte ich mit dem Tools auch unter Windows sehr schnell online gehen, allerdings nur ein einziges Mal. Im Netz fand ich allerlei Ratschläge, wie man die Probleme beheben könnte, zum Beispiel ein Programm auf dem Stick zu starten, auf dem Vodafone leider nicht mehr die Originalsoftware des Sticks auslieferte, sondern die eigene, wie oben beschrieben nicht gerade preisgekrönte Software. Zumindest wurde der Stick dann in der Konfiguration erkannt, online gehen konnte ich dann aber nicht damit, weil er dann nicht mehr erkannt wurde. Ich hab die Vodafone-Software dann wieder deinstalliert, Treiber installiert, dann die umgekehrte Reihenfolge, usw. Nichts half.

Geklappt hat es dann mit der Software Mobilink Lite (nicht Mobilink) von Novatel. Leider muss man schon etwas suchen, um diese Software zu finden, auf den Novatel-Seiten gibt es anstatt der Downloads zu dem Stick nur eine 404-Seite. Die Mobilink Lite-Software ist klein, schnell und elegant. Sie startet automatisch, wenn der Stick erkannt wurde, erkennt automatisch das passende Netz und schaltet auch automatisch von UMTS auf EDGE/GPRS um. Man ist innerhalb weniger Sekunden online, wohingegen die Vodafone-Software zum Teil Minuten braucht, um einen endlich ins Netz zu bringen; sie ist sogar schneller als launch2net. Kostenlos ist sie auch. Ein Traum (und ein inneres Lachsbrötchen, denn ich habe den mehrmals sehr unfreundlichen Support von Victorvox nicht vergessen).

Ein kleines Problem hat sich dann aber doch noch ergeben: Wenn der Stick im Netbook steckt, selbst wenn er nicht online ist, dann kann ich nicht mehr auf dem iPhone angerufen werden, die Nummer ist dann einfach besetzt. Zunächst dachte ich, dass es ein anderes Problem geben könnte, aber der Anruf bei T-Mobile ergab, dass es kein Problem des iPhones oder des Netzes war. Die Lösung ist eventuell bereits unterwegs: Der sehr nette Techniker von T-Mobile schickt mir eine neue Karte, da meine SIM-Karte anscheinend schon etwas betagter ist. Es kann aber auch angeblich an Windows selbst liegen, dass dem Stick die Kompetenz zuspricht, auch ankommende Anrufe entgegenzunehmen. Wir werden sehen.

T-Mobile-Schock

Allgemein — Schlagwörter:, — theonlytom @ 1. April 2007

Heute kam eine SMS von T-Mobile, die ich angesichts der Zeitverschiebung und meiner Schläfrigkeit nicht angesehen habe; das war eine weise Entscheidung, denn die Nachricht hätte mir den Schlaf geraubt: Die letzte Rechnung beträgt 445,07 Euro. Davon sind 171,25 Euro allein für ankommende Verbindungen und Zuschläge für ankommende Verbindungen im Ausland. 4,91 Euro habe ich im Inland vertelefoniert, der Rest sind Daten und aus dem Ausland abgehende Anrufe. Ich werde mir wohl oder übel jetzt ein Handy oder zumindest eine Karte fürs Ausland zulegen müssen, Compact hin oder her :-(

Cellity funktioniert bei mir immer noch nicht, auch nicht nachdem ich in einem T-Punkt alle Einstellungen habe überprüfen lassen (eine T-Mobile MMS konnte ich zunächst auch nicht öffnen). Eigentlich wollte ich das auch nicht mehr weiter verfolgen, denn letztendlich hatte mich meine Computeritis einfach zu viel Zeit gekostet. Aber heute kam eine Mail vom Cellity-Support, die auf einen Thread verweist für ein ähnliches Handy wie mein W 810i. Anscheinend sind Inlandsgespräche aber nicht mehr wirklich mein Problem, wenn ich mir meine Handyrechnung so ansehe… was ich aber auf jeden Fall machen werde: Jedes Mal, wenn mich im Ausland jemand von T-Mobile anruft (und das machen die sehr oft), erzähle ich dem Anrufer, was mich der Anruf gerade kostet; meistens legen die dann von alleine auf.

Update: Ich habe eine Mail an T-Mobile geschrieben und innerhalb einer Stunde eine Antwort bekommen (Respekt):

Wenn Sie im Ausland angerufen werden, übernehmen Sie die Kosten dafür, dass wir Ihren Aufenthaltsort ermitteln und das Gespräch aus dem deutschen T-Mobile Netz in das ausländische Mobilfunk-Netz – zum Beispiel von T-Mobile USA – weiterleiten.

Alle Netzbetreiber in den USA – so auch T-Mobile USA – berechnen zusätzlich dazu eigene Verbindungspreise für ankommende Gespräche, auf die wir von T-Mobile Deutschland keinen Einfluss haben.

Interessanterweise ist es in den Staaten übrigens so, das erklärte mir heute morgen ein Kollege, dass man als Handybenutzer immer zahlt, egal ob man jemanden anruft oder angerufen wird! Das erklärt dann den Zuschlag, denn anscheinend muss ich ebenso dafür zahlen wie jeder Amerikaner auch… T-Mobile hat mir eine kleine Summe gutgeschrieben, was zumindest meinen Unmut etwas beruhigt…

T-Com: Unglaubliche Erlebnisse

Allgemein — Schlagwörter:, , , , — theonlytom @ 20. März 2007

Ich entschuldige mich vorab bei den macophilen Lesern, die hier wegen Macintosh-relevanter Artikel vorbeischauen und in letzter Zeit oft mit Telefonie-Themen gelangweilt wurden; bitte in den Kommentaren melden, wenn ich ein Telefonieblog eröffnen soll.

Da meine Begeisterung für Gmail Mobile in den letzten Tagen nicht nachgelassen hat, bin ich heute spontan in einen T-Punkt reingegangen, um nachzufragen, was das denn überhaupt kostet, wenn ich mit meinem T-Mobile Max-Tarif (wurde vom Personal als “Mäx” ausgesprochen) meine E-Mails checke. Darüber hinaus wollte ich wissen, was das im Ausland, vor allem in den Staaten kostet.

Der junge Mann, den ich zuerst erwischt hatte, war Auszubildender, sehr nett, aber wenig Ahnung, was man ihm nicht vorwerfen kann. Zumindest war er sehr freundlich, und das ist ja auch schon etwas wert. Nach einiger Zeit kam ein älterer Herr aus einem Hinterraum, auf den er mich verwies. Der Herr roch nach frisch-gerauchter-Zigarette, was ich bei Verkäufern ehrlich gesagt unangenehm finde, aber ich war nach der Wartezeit ja dankbar, überhaupt einen kompetenten Gesprächspartner zu haben. Doch was mich wirklich störte, war die Antwort: Keine Ahnung. Tatsächlich wurde dann bei einer Servicenummer angerufen, und nach einiger Zeit gab man mir die Antwort; netterweise wurden mir die handschriftlichen Notizen gleich mit überreicht (siehe Foto). 50 KB Internet kosten demnach 29 Cent im Ausland plus einer Tagesnutzungsgebühr von 49 Cent. Euro-Cent wahrscheinlich. Vergleiche dazu 9 Euro-Cent für 10 KB in Deutschland plus 9 Cent Tagesnutzungsgebühr. Diese Kosten sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man mit Cellity oder Jajah telefoniert, da hier, wenn ich das denn richtig verstanden habe, eine Datenverbindung geöffnet wird (ich bitte um Korrekturen in den Kommentaren, wenn ich Blödsinn rede).

t-com-zettel.jpg

Auf die Frage, in welchem Netz ich mich denn drüben befände, antwortete ich nicht nur brav, dass ich auch dort in einem T-Mobile-Netz bin, sondern nutzte auch gleich die Gelegenheit zu erwähnen, dass ich wirklich angekäst bin wegen der Zuschläge auf die Roaming-Gebühren. Keine Antwort darauf. Es gibt übrigens einen Preisunterschied zwischen Internet und Web, den man mir aber nicht wirklich erklären konnte. Auch konnte man mir nicht sagen, ob das nun wirklich GPRS ist, was ich nutze, wenn ich die Gmail Mobile-Applikation nutze (”Was bedeutet denn diese Weltkugel oben rechts auf meinem Display?”). Natürlich wurde mir angesichts der Kosten gleich erklärt, dass ich besser ein Datenpaket mitbuchen solle. Klar, sofort. Nur konnten sie mir das 5 MB pro Monat-Paket nicht buchen. Nur 30 MB. Ich möge doch bitte den Support anrufen oder es selber im Web erledigen. Der Azubi konnte übrigens nicht ausrechnen, wieviele Mails à 10 KB ich mit dem 5MB-Paket pro Monat verschicken könnte (den Scherz musste ich mir erlauben).

Dann ist mir ein Plakat im Laden aufgefallen, dass es Call & Surf jetzt für den gleichen Preis mit DSL 6000 gibt. Klasse, will ich haben. “Nee, man kann nicht einfach upgraden, man muss ja erst mal gucken, ob das bei Ihnen überhaupt geht.” Und ob es ging. Doch dann habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe meine Speedport 500 erwähnt und den dahinter liegenden WLAN-Router, bei dem ich mir nicht sicher war, ob der überhaupt so schnell ist (die Diskussion hatte ich schon mal hier im Blog, ich konnte mich in dem Augenblick aber nicht mehr dran erinnern). Die Antwort: “Nein, wenn Ihr WLAN-Router nicht so schnell ist wie die Speedport, dann funktioniert das nicht.” Ich entgegnete, dass das ja auch jetzt funktioniere mit der 11Mbit-Airport-Station, die via Ethernet mit der Speedport verbunden ist. “Nee, dann können Sie die Vorteile von DSL 6000 nicht nutzen.” Anscheinend wollte man unbedingt einen Router loswerden (hab auch einen gekauft, aber aus anderen Gründen, die Fonera spinnt ja leider rum).

Übrigens konnte ich Call & Surf upgraden, obwohl es nicht mein Anschluss ist; der läuft auf einem komplett anderen Namen. Auf meine Frage, ob das Upgrade auf DSL 6000 denn ohne Aussetzer funktioniere, kam dann noch die Antwort, dass das Technik sei, und da könne alles schief gehen. Außerdem sei das nur Theorie, was er da erzähle. Bitte kneif mich einer, dass ich das alles nur geträumt habe.

Cellity-Update

Allgemein — Schlagwörter:, — theonlytom @ 12. Februar 2007

Nachdem meine ersten Erfahrungen mit Jajah und Cellity nicht so prall waren, habe ich nun eine Antwort des Cellity-Supports erhalten:

Vermutlich haben Sie den WAP Push Empfang nicht in Ihrem Handy
aktiviert und daher die Push Nachricht nicht erhalten

Ich bin ein richtiger DAU (Dümmster Anzunehmender User): Ich kann vielleicht eine kleine Suchmaschine bauen, aber was ein WAP Push ist, das weiss ich nicht, und ich wüsste auch nicht, wo ich das an meinem Handy aktiviere. Ich bin schon stolz, wenn ich mein Headset angeschlossen bekomme. Ich habe darüber auch keine Informationen auf den Cellity-Seiten gefunden. Der Support war so nett, mir den Downloadlink als normale SMS zu senden, und das hat einwandfrei geklappt. Die Software ließ sich schnell herunterladen, danach wurde ich noch gefragt, ob die Software ins Netz darf etc (hab ich verneint, warum sollte sie?) und schon startete die Cellity-Software.

Zunächst einmal funktioniert sie, die Cellity-Software, ganz im Gegensatz zu der von Jajah, die bei mir nicht funktioniert hat (was aber auch an mir liegen kann, siehe oben). Ich kann die Tastatur des Handys sperren, auch wenn die Software geladen ist, sie blockiert nicht alles andere. Anrufe kann ich entgegen nehmen, telefonieren kann ich auch, mit oder ohne Cellity. Nachdem das geklappt hat, habe ich erst einmal 10 Euro auf mein Cellity-Konto geladen.

Aufgefallen ist mir noch, dass Cellity momentan nur in Deutschland läuft, d.h. dass T-Mobile auch weiter viel Geld an mir verdienen wird, wenn ich im Ausland bin (was zur Zeit ca. die Hälfte des Monats ist). Außerdem kann man seinen Tarif noch nicht wechseln in der Cellity-GUI, denn so richtig sicher bin ich mir nicht, ob das wirklich der Tarif ist, den ich habe (wie kann man sich sowas auch merken bei den 187324328 Tarifkombinationen, die T-Mobile hat?). Das ist aber die Voraussetzung, wenn man mit Cellity sparen will, schließlich soll dieser Tarif unterboten werden. Auch andere Informationen auf der Webseite wirken noch vorläufig, z.B. “Später werden Sie hier Aufladungen, Abrechnungen und Einzelverbindungsnachweise abrufen können.”

Ich werde in den nächsten Wochen berichten, ob und wenn wieviel ich gespart habe

T-Mobile, Cellity und Jajah: Wie kann ich Geld beim Telefonieren sparen?

Allgemein — Schlagwörter:, , , — theonlytom @ 2. Februar 2007

Zusammen mit der letzten T-Mobile-Rechnung über 254,34 Euro flatterte ein Brief von T-Mobile ins Haus, dass ich nun zu dem erlauchten Kreis der Diamant Service-Kunden gehöre; in diesen Kreis wird nur aufgenommen, wer 3 Monate hintereinander Umsätze von mindestens 150 Euro generiert hat. Diese Umsätze habe ich nicht freiwillig generiert, so hatte ich mich schon darüber gewundert, dass ich, obwohl ich im amerikanischen T-Mobile-Netz eingelogt war, nicht nur Roaming-Gebühren zahlen musste, sondern auch noch einen Zuschlag!

Dieses Mal waren es allein 101,86 Euro netto für ankommende Verbindungen im Ausland, zusätzlich 31,37 Euro netto Zuschlag für ankommende Verbindungen im Ausland. Das ist schon mehr als die Hälfte der 213,73 Euro netto. Wirklich witzig finde ich das nicht. Und so war ich natürlich offen für Ratschläge, da waren Jajah und Cellity erste Anlaufstellungen.

Um es kurz zu machen: Keine der beiden Optionen ist für mich wirklich eine Alternative, leider. So konnte ich die Software von Jajah zwar auf meinem Sony Ericsson-Handy W810i installieren, telefonieren konnte ich damit aber nicht. Ganz abgesehen davon musste ich die Java-Anwendung extra starten und konnte nicht in eine andere Anwendung wechseln… mit anderen Worten, ich konnte auch nicht die Tastatur sperren, und ich hab immer noch nicht verstanden, ob ich Geld sparen kann, wenn ich dann angerufen werde, wenn ich gerade im Ausland bin. Auf jeden Fall habe ich die Software wieder gelöscht, und ich bin nicht der einzige, der Probleme mit Jajah hatte.

Als nächstes habe ich dann Cellity ausprobieren wollen. Alles klappte gut… bis auf den Zeitpunkt, als ich die Software downloaden wollte. Die Kontroll-SMS kam noch auf meinem Handy an, die Software nicht. Schade eigentlich. So macht das wirklich keinen Spass. Sieht wohl so aus, dass ich weiterhin Diamant-Kunde von T-Mobile bleibe… dafür habe ich dann aber auch kostenlose Eintrittskarten für die Cebit bekommen. Hoffentlich bin ich dann überhaupt in Deutschland.

Nachtrag: Ich hatte mich ja schon einmal gefragt, ob man bei der Telekom nur während der Beratungswochen richtig beraten wird, der Diamant Service-Brief wirft ähnliche Fragen auf. “Genießen Sie die Vorteile von individueller Beratung und erstklassiger Betreuung, die nur einem ausgewählten Kreis unserer besten Kunden vorbehalten sind” (Betonung wie im Brief). Heisst das auch hier, dass man ansonsten nicht individuell beraten wird? Jeder bekommt das gleiche bei der Telekom geraten? Und die Betreuung ist ansonsten nur zweitklassig? Da könnte ich zustimmen nach meinen Erfahrungen mit Telekom-Hotlines.

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