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T-Online-Erlebnisse

Allgemein — Schlagwörter:, — theonlytom @ 12. Februar 2008

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Gestern Abend ist mehrmals das DSL bei uns ausgefallen, der Router schien ok zu sein, aber auch im Telefon war ein Rauschen. Die Ansage der Störungs-Hotline war zunächst zum Schreien: “Sie wollen eine Störung melden? Dazu ein kurzer Tipp: Störungen können sie auch übers internet melden” Die nette Dame der Störungsstelle musste selber drüber lachen. Ja, und sie hätten mehrere Störungsfälle an der Verteilungsstelle, sie würde sich in zwei Minuten noch mal melden.

Nach einer Stunde ohne Rückruf wählte ich noch mal die Nummer, ging die Prozedur erneut durch, und dann nahm jemand ab, aber nix war zu hören. Also noch einmal. Dieses Mal war die Dame nicht ganz so nett. Das wäre alles meine Schuld. Solle mal meine Nachbarn fragen. Hm, die sind bei Arcor. Die Dame wurde noch unfreundlicher: Gehen Sie dahin, nach einem Monat sind Sie wieder zurück bei uns. (Das erinnerte mich an die Aussage eines T-Punkt-Mitarbeiters, bei e-Plus hätte man ja nie Empfang, so schlecht wie das Netz sei). Und nein, es gäbe keine Störungen in meiner Gegend. Und es gäbe keinen Grund, mich zurückzurufen. Im Computer hat sie dann aber doch gesehen, dass man mich zurückrufen wollte, angeblich war aber besetzt (kann nicht sein). Ach ja, mein Endgerät, das ist es bestimmt. Besonders das Speedport W 700V würde ja Ärger machen, das solle ich doch mal austauschen beim nächsten T-Punkt. Würde ich für 2,99 Euro im Monat besser bedient werden? (Zitat: ‘Wenn nichts mehr funktioniert, ist der Technische Service für Sie da – innerhalb von 8 Stunden bekommen Sie mit dem “Vor-Ort-Service 8h Entstörzeit ” schnelle Hilfe.’)

So etwas passiert natürlich vor allem immer dann, wenn man selber etwas abliefern muss und dafür eine funktionierende Verbindung braucht. Hätte ich nicht so super Erfahrungen mit dem Customer Support von Philips und Amazon gemacht, ich würde nicht mehr an das Gute im Telefonsupport-Menschen glauben.

Probleme mit dem Speedport W700V und wie schnell ist mein DSL?

Allgemein — Schlagwörter:, , — theonlytom @ 27. März 2007

Nun da ich wieder zuhause bin kann ich endlich das DSL 6000 testen, auf das ich trotz suboptimaler Beratung kostenlos upgraden konnte. Die Standardseite für diesen Test ist der Speedtest von wieistmeineip.de, doch hier hatte ich gestern weniger als das uralte DSL mit weniger 768 kbps. Eine nette Alternative kommt von Sunrocket und wird mittels Flash realisiert. Hier hatte ich schon eine viel bessere Verbindung:

dsl-geschwindigkeit.jpg

Immer noch nicht die Geschwindigkeit, die ich eigentlich haben müsste. Aber wieistmeineip.de empfiehlt, öfter mal zu messen, was ich dann heute auch getan habe:

dsl-geschwindigkeit2.jpg

Das sieht schon besser aus. Bei manchen Seiten merkt man auch einen Unterschied, bei anderen nicht: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mein eigener Server nicht zu denen gehört, bei denen man eine Geschwindigkeitsverbesserung feststellen könnte.

Was eventuell zu den Geschwindigkeitsproblemen beiträgt ist der neue Router, den ich zusammen mit dem Upgrade angeschafft habe, dem Speedport W700V. Hatte ich bei der Airport-Station stets sofort eine Verbindung, sobald ich den Rechner aufgeklappt hatte, so ist das hier anders, allerdings auch nicht immer. Dummerweise tritt das Problem absolut zufällig auf. Interessanterweise bin ich nicht der einzige, der Probleme mit der Speedport W700V hat. Meine Argumentation, alles aus einer Hand zu nehmen, damit sich Telekom und einer der Marktbegleiter nicht gegenseitig die Schuld zuschieben, hat immer weniger Rückhalt: Klappt es schon nicht zwischen T-Com und T-Online, so klappt es auch nicht mit T-Com und T-Mobile und auch nicht mit der Telekom-Hardware. Telekom-Aktien hatte ich zum Glück keine.

T-Com: Unglaubliche Erlebnisse

Allgemein — Schlagwörter:, , , , — theonlytom @ 20. März 2007

Ich entschuldige mich vorab bei den macophilen Lesern, die hier wegen Macintosh-relevanter Artikel vorbeischauen und in letzter Zeit oft mit Telefonie-Themen gelangweilt wurden; bitte in den Kommentaren melden, wenn ich ein Telefonieblog eröffnen soll.

Da meine Begeisterung für Gmail Mobile in den letzten Tagen nicht nachgelassen hat, bin ich heute spontan in einen T-Punkt reingegangen, um nachzufragen, was das denn überhaupt kostet, wenn ich mit meinem T-Mobile Max-Tarif (wurde vom Personal als “Mäx” ausgesprochen) meine E-Mails checke. Darüber hinaus wollte ich wissen, was das im Ausland, vor allem in den Staaten kostet.

Der junge Mann, den ich zuerst erwischt hatte, war Auszubildender, sehr nett, aber wenig Ahnung, was man ihm nicht vorwerfen kann. Zumindest war er sehr freundlich, und das ist ja auch schon etwas wert. Nach einiger Zeit kam ein älterer Herr aus einem Hinterraum, auf den er mich verwies. Der Herr roch nach frisch-gerauchter-Zigarette, was ich bei Verkäufern ehrlich gesagt unangenehm finde, aber ich war nach der Wartezeit ja dankbar, überhaupt einen kompetenten Gesprächspartner zu haben. Doch was mich wirklich störte, war die Antwort: Keine Ahnung. Tatsächlich wurde dann bei einer Servicenummer angerufen, und nach einiger Zeit gab man mir die Antwort; netterweise wurden mir die handschriftlichen Notizen gleich mit überreicht (siehe Foto). 50 KB Internet kosten demnach 29 Cent im Ausland plus einer Tagesnutzungsgebühr von 49 Cent. Euro-Cent wahrscheinlich. Vergleiche dazu 9 Euro-Cent für 10 KB in Deutschland plus 9 Cent Tagesnutzungsgebühr. Diese Kosten sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man mit Cellity oder Jajah telefoniert, da hier, wenn ich das denn richtig verstanden habe, eine Datenverbindung geöffnet wird (ich bitte um Korrekturen in den Kommentaren, wenn ich Blödsinn rede).

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Auf die Frage, in welchem Netz ich mich denn drüben befände, antwortete ich nicht nur brav, dass ich auch dort in einem T-Mobile-Netz bin, sondern nutzte auch gleich die Gelegenheit zu erwähnen, dass ich wirklich angekäst bin wegen der Zuschläge auf die Roaming-Gebühren. Keine Antwort darauf. Es gibt übrigens einen Preisunterschied zwischen Internet und Web, den man mir aber nicht wirklich erklären konnte. Auch konnte man mir nicht sagen, ob das nun wirklich GPRS ist, was ich nutze, wenn ich die Gmail Mobile-Applikation nutze (”Was bedeutet denn diese Weltkugel oben rechts auf meinem Display?”). Natürlich wurde mir angesichts der Kosten gleich erklärt, dass ich besser ein Datenpaket mitbuchen solle. Klar, sofort. Nur konnten sie mir das 5 MB pro Monat-Paket nicht buchen. Nur 30 MB. Ich möge doch bitte den Support anrufen oder es selber im Web erledigen. Der Azubi konnte übrigens nicht ausrechnen, wieviele Mails à 10 KB ich mit dem 5MB-Paket pro Monat verschicken könnte (den Scherz musste ich mir erlauben).

Dann ist mir ein Plakat im Laden aufgefallen, dass es Call & Surf jetzt für den gleichen Preis mit DSL 6000 gibt. Klasse, will ich haben. “Nee, man kann nicht einfach upgraden, man muss ja erst mal gucken, ob das bei Ihnen überhaupt geht.” Und ob es ging. Doch dann habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe meine Speedport 500 erwähnt und den dahinter liegenden WLAN-Router, bei dem ich mir nicht sicher war, ob der überhaupt so schnell ist (die Diskussion hatte ich schon mal hier im Blog, ich konnte mich in dem Augenblick aber nicht mehr dran erinnern). Die Antwort: “Nein, wenn Ihr WLAN-Router nicht so schnell ist wie die Speedport, dann funktioniert das nicht.” Ich entgegnete, dass das ja auch jetzt funktioniere mit der 11Mbit-Airport-Station, die via Ethernet mit der Speedport verbunden ist. “Nee, dann können Sie die Vorteile von DSL 6000 nicht nutzen.” Anscheinend wollte man unbedingt einen Router loswerden (hab auch einen gekauft, aber aus anderen Gründen, die Fonera spinnt ja leider rum).

Übrigens konnte ich Call & Surf upgraden, obwohl es nicht mein Anschluss ist; der läuft auf einem komplett anderen Namen. Auf meine Frage, ob das Upgrade auf DSL 6000 denn ohne Aussetzer funktioniere, kam dann noch die Antwort, dass das Technik sei, und da könne alles schief gehen. Außerdem sei das nur Theorie, was er da erzähle. Bitte kneif mich einer, dass ich das alles nur geträumt habe.

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