Allgemein — Schlagwörter:music — theonlytom @ 26. November 2008
Gestern kam ein lang ersehntes Paket hier an, die Glenn Gould Original Jacket Collection, eine Komplettausgabe aller von Glenn Gould bei Columbia erschienenen Platten mit dem Originalcover. Bei €2,25 pro CD ein Schnäppchen, das durch den Verkauf der bisherigen Gould-Sammlung in eine positive Zahl gewandelt wurde. Vorsatz für das nächste Jahr: Es wird keine neue CD gekauft, bevor ich nicht alle Gould-CDs einmal komplett gehört habe. Angesichts Goulds eigener Werke wie dem Streichquartett Opus 1 ein mutiges Vorhaben
Hier eine seiner letzten Aufnahmen, die ersten Stücke der Goldberg Variationen. Mit diesen war er als junger Mann 1955 weltberühmt geworden. Diese zweite Aufnahme wurde kurz vor seinem Tod 1982 veröffentlicht, langsamer, bedächtiger, zum Teil komplett anders. Den Erfolg der Aufnahme hat er nicht mehr erlebt.
Allgemein — Schlagwörter:music — theonlytom @ 25. Juni 2008
Ich hatte gehofft, dass ich e.s.t. irgendwann noch mal sehen könnte, vor allem nachdem ich ihre “Live in Hamburg”-CD gekauft hatte. Nun ist Esbjörn Svensson tödlich verunglückt. Es sterben stets die Falschen.
Ich bin kein Computerspielfan, habe noch nie eines gekauft (Schach und Sims ausgenommen), aber die nun ständig laufende Werbung für Grand Theft 4 hat mich vor allem daran erinnert, wie gut doch LCD Soundsystem sind, die die Musik geliefert haben:
Das Stück heißt “Get Innocuous!” und ist von der Platte “Sound of Silver”. Ist schon etwas älter, aber da sieht man mal, was die richtige Musik in einer Werbung bewirken kann: Ich blogge schon über Computerspiele, denen ich ansonsten nix abgewinnen kann. Das einzige, was mir nun beim Wieder-Anhören auffällt, ist das Synthie-Geblubber, das wie das “Die Roboter”-Synthiegeblubber von Kraftwerk klingt.
Beeindruckend, dass mit einem Spiel in der ersten Woche 500 Millionen Umsatz gemacht werden kann, und selbst Microsoft einen Anstieg von xbox-Verkäufen verzeichnen konnte. Wenn es an der Musik liegt, ok, das könnte ich fast verstehen, aber ich vermute mal, dass es da mehr gibt, das ich zu erfassen nicht in der Lage bin.
Allgemein — Schlagwörter:music — theonlytom @ 5. Januar 2008
1983 hätte ich wahrscheinlich noch keinen Tatort sehen dürfen, hab ich aber trotzdem, und der Tatort “Peggy hat Angst” hat mich damals vor allem wegen der Musik beeindruckt. Die stammte von Warning, hieß “Why can their bodies fly?”, und ich hatte die Single dann so schnell wie möglich gekauft.
Über Warning weiß man wenig, nur dass sie Darth Vader-ähnliche Kostüme trugen und einer der beiden Musiker bereits verstorben ist, und meine Faszination wahrscheinlich aufgrund des damals typischen Simmons-Sounds zustande kam (ich lernte damals gerade Schlagzeug). Außerdem wurde der Titel mal von einer Band namens Pungent Stench gecovered, deren Video (wenn es überhaupt von ihnen ist) ich hier nicht einbinden möchte. Dafür eine Collage von einem Youtube-Künstler mit dem Original-Song:
Allgemein — Schlagwörter:music — theonlytom @ 25. Dezember 2007
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Ich bin ja so verdammt stolz auf Tom, mit dem ich in einem anderen Leben zusammen bei Das Wesen auf der Bühne stand, und der schon vor einigen Monaten die Regie für das neue Video von Gentleman geführt hat. Cooles Video, was da herausgekommen ist.
Allgemein — Schlagwörter:music — theonlytom @ 15. Dezember 2007
Eine meiner auf ewig heiß geliebten Singles ist “Caravan of Love” von den Housemartins. In Wahrheit war das Stück gecovered von Isley Jasper Isley. Was ich nicht wusste, ist, dass die Housemartins das auch live singen konnten (hierbei bitte auf den Mann im roten Shirt achten):
Erkannt? Nein? Ist auch schwer. Das ist Fatboy Slim, der sich damals noch Norman Cook nannte. Fatboy Slim hat sich später auch gerne woanders bedient, zum Beispiel beim Joker:
Der stammt eigentlich von Steve Miller, der damit 1973 seinen ersten großen Hit hatte:
Aus dem gleichen Jahr stammt “Fly like an Eagle”, das eines meiner Lieblingslieder von Steve Miller ist:
Was verbindet Steve Miller nun mit den Housemartins, abgesehen vonFatboy Slim? Nur die Tatsache, dass die Housemartins-Single im gleichen Regal steht wie die Single “Abracadabra” von Steve Miller (wobei ich hier immer an das Rockpalast-Konzert denke, bei dem Steve Miller aufgrund von Computerproblemen das Publikum Stunden warten ließ – Anfang der 80er Jahre!):
Ein wunderschönes Lied von den Housemartins ist außerdem Build:
Die Nachfolgeband der Housemartins, The Beautiful South, habe ich sogar mal live gesehen… da hat sich der Sänger nicht ganz so seltsam bewegt, wie in dem letzten Video
Allgemein — Schlagwörter:music — theonlytom @ 1. Dezember 2007
Da gerade James Bond – Im Angesicht des Todes läuft, hier eine weitere Zeitreise zurück in die 80er Jahre:
Duran Duran: A View to a Kill
Grace Jones (die böse Frau im Film): I’ve seen that face before
Duran Duran musste ich in den 80ern natürlich hassen, weil jedes Mädel auf Simon Le Bon & Co stand, jedes Zimmer war mit Bravo-Postern zugekleistert. 10 Jahre später aber fand ich Duran Duran ziemlich cool als sie Grandmaster Flashs White Lines gecovert hatten:
Allgemein — Schlagwörter:music — theonlytom @ 20. Oktober 2007
Irgendwann Anfang der 90er Jahre bekam ich eine seltsame Langspielplatte mit zwei Frauen in einem Kimono auf dem Cover geschenkt, und das erste Stück auf der Platte haute mich um: es handelte sich um die 1970 gegründete Band The Sparks mit den beiden Brüdern Ron und Russell Mael, hier in einer Aufnahme von 1974:
1988 hatten sie so eine Art Comeback mit den Rita Mitsouko:
1994 hatten sie dann einen großen Hit mit “When Do I Get To Sing ‘My Way”, in Deutschland schafften sie es sogart auf Platz 7:
Mehr als 35 Jahre nach der Gründung treten sie immer noch live auf:
Und da wir gerade schon von Les Rita Mitsouko gesprochen haben: