
Wer zahlt noch dafür, mit jemandem Kontakt aufnehmen zu dürfen? Und so sieht das im Vergleich aus, wenn auf anderen Plattformen kostenlos kommuniziert werden darf (stayfriends.de-Traffic versus studivz.de):

Ihr findet stayfriends.de nicht? Das ist die Linie knapp über 0. Weit unterhalb der StudiVZ-Kurve.
Eine Kollegin von mir musste diese Woche aus ihrer Wohnung in Manhattan evakuiert werden, nachdem die Tiefgarage unter Wasser stand. Zwei Tage später entstand das Blog der Residents of 90 West Street (interessanterweise nennen sie es “Forum”), und es ist nicht das einzige; auch zuvor bloggende Bewohner des Hauses nahmen das Thema auf, und so ensteht eine Community von Leuten, die sich bisher kaum kannten, auch wenn sie vorher in einem Haus wohnten. Informationen werden ausgetauscht und Fragen werden diskutiert, zum Beispiel ob die Miete nun fällig ist, wenn man nicht in die Wohnung darf und außerdem die Kosten für das Hotel vorstrecken muss. Die spannende Frage ist, ob diese Community aufrechtzuerhalten ist, wenn die Notsituation die Betroffenen nicht mehr zusammenschweißt. Aber nirgendwo steht geschrieben, dass Communities für immer bestehen müssen.