»

Umweltschutz durch Öko-Produkte?

Allgemein — Schlagwörter: — theonlytom @ 28. Juli 2007

Ich bin mir nicht sicher, ob die “grünen” Artikel der New York Times-Beilage in der Süddeutschen Zeitung den tatsächlichen Anteil ökologisch orientierter Artikel in dem Original repräsentieren. Auffällig ist aber, dass auch diese Woche “grüne” Themen einen prominten Platz einnehmen.

So wird auf der ersten Seite festgestellt, dass Öko-Shopping hip ist, gefolgt von der Frage, ob es auch sinnvoll ist? Immer mehr Ökoprodukte füllen die Supermarktregale, und manch einer fragt sich, was denn bitte schön so “öko” an bestimmten Produkten sei. So macht es zum Beispiel wenig Sinn, biologisch einwandfreies Gemüse zu kaufen, wenn es mit einer 747 aus China eingeflogen wurde. Außerdem wird die “Öko light”-Mode kritisiert, weil sie vermittelt, dass der Planet durch die Wahl anderer Produkte im Supermarkt gerettet werden könnte, so wie es laut NYT bereits 35 Millionen Amerikaner tun. Es gibt keinen Öko-Konsum, so die Hardliner, die einzige Lösung sei signifikant weniger Ressourcen und Güter zu verbrauchen.

Und so ist das Umweltschutzlager in zwei Teile geteilt, die “Old School”, die einen beinahe asketischen Lebensstil predigt auf der einen Seite, und das Lager derjenigen, die ihr Gewissen durch den Konsum von Ökoprodukten erleichtern. Die Medien sowie die Marketingabteilungen werden dafür verantwortlich gemacht, dass sie Umweltschutz zu einer Mode erklärt haben, die von wichtigen Themen ablenkt.

Die Kritik wird nicht von allen geteilt, was auch daran liegen könnte, dass die Umweltschutzorganisationen nun überhaupt gehört werden. So hat der Öko-Konsum dazu geführt, dass Umweltschützer nicht mehr allein als Bäume umarmende Hippies angesehen werden, so der Greenpeace USA-Chef. Außerdem sei es ein guter erster Schritt. Man hofft, dadurch die breite Masse für Aktionen aktivieren zu können. Denn nur durch den individuellen Konsum von Ökoprodukten lässt sich nicht so viel ändern; vielmehr seien es die Politiker und die Wirtschaft, die zu Änderungen gezwungen werden müssen.

Ein weiterer Artikel in der gleichen Ausgabe beschreibt die Bemühungen von Home Depot mit ihrem Öko-Label. So hatte Home Depot eine Nachricht an die Lieferanten der über 170.000 Produkte geschickt, die im eigenen Sortiment verkauft wwerden, ob sie an dem Ökolabel-Programm teilnehmen wollen. Über 60.000 Produkte waren plötzlich “öko”, wovon Home Depot dann aber nur 2.500 akzeptierte. Während dies einigen immer noch zuviel ist, weil die Standards nicht hoch genug seien, sucht Home Depot die Zusammenarbeit mit den Lieferanten, um die Produkte zu verbessern und bis zu 6.000 Produkte unter dem Ökolabel zu verkaufen. Kritisiert wird aber auch, dass Home Depot schon sehr viel für die Umwelt tun könnte, wenn es die Umweltschädlichen Produkte aus dem Regal verbannte.

Währenddessen arbeitet Home Depot mit der Firma Scientific Certificate Systems zusammen, um Produkte auf ihre ökologische Unbedenklichkeit zu untersuchen. Im Gegensatz um Eneger Sytar wird hier nicht nur untersucht, wieviel Elektrizität ein Gerät verbraucht, sondern auch wieviel Energie bei der Herstellung verwendet wurde und ob das Recylen der Produkte von vornherein vorgesehen war.

Ein weiterer Artikel beschreibt das Comepack des Tafelwassers in San Francisco. Gefiltertes Wasser aus dem Wasserhahn wird den Gästen aus Glaskaraffen angeboten, um die Wegwerfflaschen zu vermeiden. Angefangen hatte dies in wenigen Restaurants, doch erst als die hochpreisigen Edelrestaurants damit begannen, nahm die Presse Notiz davon. Heute folgen auch Restaurants an der Ostküste diesem Trend. Bei $200-350 Millionen Umsatz durch Flaschenwasser könnte dieser Trend Schweißperlen auf der Stirn der Getränkeproduzenten verursachen. Andererseits bedeutet das auch für die Restaurants einen Umsatzverlust, schließlich ist die Marge bei Wasserflaschen sehr hoch.
Die Tap Water-Mode folgt einer anderen Bewegung, die mit “eat local” beschrieben wird. Dieses auch in Kalifornien (wo sonst?) entstandene Angebot von Restaurants enthält nur Produkte, die in nahem Umkreis entstanden sind (was auch immer als “nah” in den Staaten definiert werden kann). Und so macht es auch beim Wasser keinen Sinn, wenn Wasserflaschen Tausende von Kilometern transportiert werden, nur um in Kalifornien St. Pellegrino anbieten zu können.

Es sind aber auch die Konsumenten, die von den Vorteilen überzeugt werden müssen, denn die Getränkeindustrie hat schließlich viel Marketinggeld investiert, die Reinheit und die Förderung des Wohlbefindens mit dem Konsum von Edelwasser gleichzusetzen.

Wie auch immer, es ändert sich etwas in Amerika.

Eff Jot Krüger verstorben

Allgemein — Schlagwörter: — theonlytom @ 26. Juli 2007

Habe gerade durch Zufall gesehen, dass der frühere Gitarrist von Ideal, Eff Jot Krüger, am 26. April diesen Jahres verstorben ist. Leider ist das einzige Ideal-Video auf YouTube gelöscht, schade.

Götz Alsmann

Allgemein — Schlagwörter: — theonlytom @ 23. Juli 2007

Hab ganz vergessen, dass ich vor kurzem Götz Alsmann live gesehen habe mit seinem neuen Programm Mein Geheimnis. Als ich während der Pause ein Plakat von ihm sah, auf dem “Blue Note” stand, dachte ich, dass das bestimmt eine billige Kopie sei. Nein. Götz Alsmann ist der erste Deutsche, der mit einem deutschen Album bei dem legendären Blue Note Records-Label erschienen ist. Bei dem Konzert waren sehr viele ältere Herrschaften, die auch problemlos die alten Schlager mitsingen konnten. Lohnt sich auf jeden Fall, allein schon wegen des Xylophonisten und des Bassisten. Und die scheinen richtig Spass zu haben auf der Bühne.

Immer mehr, mehr, mehr

Allgemein — Schlagwörter: — theonlytom @ 22. Juli 2007

Auf meinem Schreibtisch häufen sich die ausgeschnittenen Zeitungsartikel, über die ich bloggen will, doch zu dem gerade stattgefundenen Live Earth-Tag passt dieser Eintrag. Zunächst einmal ist da der Artikel aus der New York Times, der am 25. Juni 2007 als Beilage in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt wurde, “Living in the Grip of Technology”. Darin berichtet Laurie J. Flynn von Käufern einer Zweitkamera, eines Zweit-iPods, eines Zwei-Computers und so weiter. So wird ein iPod allein fürs Joggen gekauft, da man Angst hat, das große Modell beim Laufen zu beschädigen. Oder es wird eine zweite Digitalkamera gekauft, die mehr kann als das mittlere Modell, mit dem man sich zunächst begnügen wollte. Oder es wird eine kleinere Kamera für unterwegs dazu gekauft. Die steigende Popularität von Laptops hat zudem dazu geführt, dass Haushalte immer öfter mehr als einen Computer besitzen. Der typische amerikanische Haushalt hat angeblich 25 elektronische Geräte und gibt im Durchschnitt $1.200 jährlich für neue Geräte aus. Man könnte dies als Gegenbewegung zu The Compact verstehen. Nicht weniger konsumieren, sondern immer mehr (dazu fällt mir gerade Herwig Mittereggers “Immer mehr” ein, aber er meinte etwas ganz anderes; schade, dass er anscheinend keine Musik mehr macht btw).

Zu meinen The Compact-Aktivitäten. Fast 4 Monate sind nun vorbei, und mein Konsum hat sich tatsächlich eingeschränkt. Die Ausnahme hier bilden Bücher, aber auch hier habe ich weniger gekauft als sonst und versuche erst einmal die zu lesen, die ich bereits habe. Es gab aber auch Käufe von Neuware:

  • Ein Paar Laufschuhe: Die kann man nicht gebraucht kaufen, bei bestem Willen nicht, aber das wird in der The Compact-Philosophie auch nicht verlangt.
  • Ein neuer Toaster. Ok, darüber kann man streiten. Irgendwie finde ich gebrauchte Toaster unhygienisch, und er war ein verlockendes Angebot, nachdem der alte Toaster immer mehr rumgezickt hatte.
  • Und jetzt kommts: Ein Klavier. Ich habe ein neues Klavier gekauft, kein klassisches, sondern ein Digital-Piano, und natürlich kann man das als absolute Sünde ansehen. Auf der anderen Seite hatte ich mir sehr, sehr lange ein Klavier gewünscht (ich besitze ansonsten nur alte Synthesizer, die immer erst verkabelt und in meinem Mini-Studio angeschlossen werden müssen, spontanes Geklimper ist unmöglich), und ich habe viele Monate nach einem gebrauchten Modell gesucht. Hinzu kam, dass der Musiklehrer unserer Tochter mir eine erstklassige Beratung gegeben hatte, und in seinem Angebot war die Anlieferung sowie ein kleiner Rabatt enthalten. Günstiger hatte ich kein gebrauchtes Modell gefunden (bei eBay waren Neuware stets teurer!), ganz abgesehen davon, dass ich bei eBay noch den Ärger mit dem Transport gehabt hätte. So aber wurde das Klavier geliefert, aufgebaut und einem Funktionstest unterzogen; die Verpackung wurde zudem wieder mitgenommen. Ein wenig versuche ich mein Gewissen auch damit zu beruhigen, dass The Compact den Konsum von Kultur erlaubt, wenn auch immateriell. Das Klavier ist äußerst materiell, aber es erlaubt die Erzeugung von Immateriellem. Wie auch immer, wegen des Klaviers habe ich kein schlechtes Gewissen. Das erste Stück, das ich gespielt habe, stammte aus dem Wohltemperierten Klavier :-)

Eine weitere Variante des Antikonsums sind die Freegans (kommt von Vegans, also Veganern), über die auch die New York Times-Beilage der Süddeutschen berichtete (Ausgabe vom 2. Juli). Im Gegensatz zu The Compact gibt es bereits seit Mitte der 90er Jahre Freeganism, der auf der dazu gehörigen Webseite Freegan.info ausführlich erklärt wird. In dem Artikel wird beschrieben, wie die Freegans am Abend nach der letzten Vorlesung an der NYU die Müllcontainer nach Verwertbarem durchstöbern. Viele reiche Studenten verlassen den Campus und werfen Güter auf den Müll, die zu Augenreiben bei den Freegans führen: Neben unbenutzten Briefmarken findet sich ein voll funktionsfähiger Sharp-Fernseher und schöne Bilder. Doch Freegans gehen sogar weiter und essen gerade Abgelaufenes oder verhandeln mit Supermärkten über Überschüsse, die nicht verkauft werden. Darüber hinaus veranstalten sie freemeets, Flohmärkte, bei denen kein Geld ausgetauscht wird. Das alles tun sie, um gegen den ausser Kontrolle geratenen Konsum zu protestieren und Unternehmen die Unterstützung zu nehmen.
In Hamburg sehe ich immer mehr Menschen, die die Mülltonnen durchwühlen, nicht weil sie gegen den Konsum sind, sondern weil sie sich nichts anderes leisten können. Natürlich sieht man das auch in Amerika, und ich frage mich, wie die, die nicht anders können, über die denken, die nicht anders wollen. Oder über die, die sich gerade den zweiten iPod kaufen.

Der virtuelle persönliche Assistent

Allgemein — Schlagwörter:, , — theonlytom @ 19. Juli 2007

Im Gegensatz zum Personal Digital Assistant, der noch vor wenigen Jahren der letzte Schrei war, wird nun der Virtual Personal Assistant Gegenstand der nächsten Welle werden. Anders als beim PDA besteht der VPA aus Fleisch und Blut und verdankt seine zunehmende Popularität dem Arbitrage-Effekt, auf den Timothy Ferris in seinem Buch The 4-Hour Workweek aufmerksam macht: Nicht nur Programmierung kann nach Indien outgesourced werden, auch die Aufgaben eines persönlichen Assistenten. Eine Marktübersicht erstellen? Warum selber Stunden der kostbaren Zeit verwenden, wenn diese Aufgabe auch ein gut ausgebildeter Assistent in Indien für ein paar Dollar weniger erledigen kann? Dadurch gewinnt man nicht nur Freizeit, sondern kann sich auch auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

Auch Ryan Carson hat nach der Lektüre des Buchs von Timothy Ferris bereits erste Erfahrungen mit dem VPA gemacht, die er in seinem Blog teilt. VPA-Provider wie Get Friday haben mittlerweile Wartezeiten von mehreren Wochen, seitdem die 4 Stunden-Arbeitswoche die amerikanischen Bestsellerlisten anführt. Aufgaben werden abends per Mail nach Indien geschickt, am nächsten (amerikanischen) Morgen sind die Ergebnisse in der Mailbox. Zum Teil sind die Ergebnisse so beeindruckend gut, dass einem Angst und Bange um die eigene Wirtschaft wird, so ein Kommentar von einem Nutzer dieser Services in Ferris’ Buch.

Natürlich ist es nichts neues, dass auch andere Bereiche outgesourced werden. Neu ist allerdings, dass dies nicht nur Betriebe tun, sondern auch Privatpersonen, um Zeit für sich zurückzugewinnen. Denn, so Ferris, es geht nicht darum, alles auf die Zeit zu schieben, wenn man Rentner ist; stattdessen soll man sich bemühen, Mini-Retirements hier und jetzt zu gestalten.

Die Frage ist, ob auch jenseits der Englisch-sprachigen Länder ein Nutzen daraus gezogen werden kann. Ich habe eine Menge von Aufgaben, die ich an einen virtuellen persönlichen Assistenten outsourcen könnte, doch einige davon erfordern, dass der Assistent des Deutschen mächtig ist. Eine Anfrage diesbezüglich bei Get Friday ist noch nicht beantwortet. Es ist aber unwahrscheinlich, dass dieses System für Europäer (minus UK) so skaliert wie für die Amerikaner und Engländer.

Mehr zu dem Buch von Ferris gibt es in den nächsten Tagen, bin noch nicht ganz fertig damit.

Beeinflussung des Kaufverhaltens durch virtuelle Meinungsäußerung

Allgemein — theonlytom @ 15. Juli 2007

Die folgende Mail erreichte mich heute:

Hallo,
mein Name ist Wiebke Kondering und ich schreibe gerade am Institut für Marketing und Management der Leibniz Universität Hannover meine Diplomarbeit zum Thema „Beeinflussung des Kaufverhaltens durch virtuelle Meinungsäußerung vor dem Hintergrund der sozialen Vernetzung im Internet“.

Die meisten Blogger und Blog-Leser kennen die Beispiele „Jamba“ und „Kryptonite“ aus den Blogs selbst oder aus den Massenmedien. Hier kann exemplarisch gesehen werden, wie stark die negative Mund-zu-Mund-Propaganda wirken kann.

Aber wie groß ist das Ausmaß der Beeinflussung wirklich? Und wer sind die Menschen, die sich durch virtuelle Meinungsäußerungen in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen lassen?

Dies sind Fragen, die ich im Rahmen meiner Diplomarbeit erforschen möchte.
Aus diesem Grund führe ich eine empirische Erhebung zur Nutzung, Akzeptanz und Einschätzung von Weblogs und Social Networking Sites durch.

Für die Unterstützung bei meinem Forschungsprojekt wäre ich sehr dankbar!
Der Fragebogen ist unter dem Link http://www.equestionnaire.de/?q=3536 zu erreichen.
Interessenten würde ich auch gerne einen Ergebnisbericht zukommen lassen. Die E-Mail-Adresse befindet sich auf der Startseite des Fragebogens.

Vielen Dank für die Hilfe,
mit freundlichen Grüßen
Wiebke Kondering

Blackberry Perl 8100

Allgemein — Schlagwörter:, , , , — theonlytom @ 12. Juli 2007

blackberry.jpg

Ein Artikel über einen Blackberry? Der Blackberry auf dem Bild gehört ja wohl nicht dem Alby? Hat der nicht geschrieben, dass er niemals nie auf gar keinen Fall einen Blackberry haben will? Um Adenauer zu zitieren, was stört mich mein Geschwätz von gestern. Es ist meiner. Naja, nicht ganz, er gehört meinem Arbeitgeber. Und ich hab ihn mir gewünscht. Nicht weil ich jetzt eine andere Meinung hätte, was die Blackberry-Waisen angeht, sondern weil ich einen Großteil meiner Zeit nicht in einem Büro verbringe, sondern unterwegs, auf dem Weg zum Flughafen, in einem Flieger, auf dem Weg zu einem Büro, in Terminals, in Hotels, und nicht überall gibt es ein WLAN, in das man problemlos reinkommt. Es ist für mich sehr angenehm, ins Büro zu kommen und die Mails schon abgearbeitet zu haben und mich auf die Arbeit konzentrieren zu können.

Bei der ganzen Geschichte hat mir der Artikel von Volker Weber in der ct geholfen, mir war vorher nicht klar, dass man entweder ein Enterprise-Modell oder ein “freies” Modell wählen kann. Ansonsten hätte ich einfach einen bei T-Mobile gekauft, aber das wäre absolut sinnfrei gewesen, denn ich brauche ein Enterprise-Modell. Und das wird nicht ohne Lizenz verkauft. Ziemlich schwierig alles, und da waren die paar Euro für die ct eine gute Investition, um eine teure Fehlanschaffung zu vermeiden.

Mein erster Eindruck: die Tastatur ist sehr gewöhnungsbedürftig, das hatte ich vorher auch schon gelesen, Wahrscheinlich hätte ich selbst daher auch nicht dieses Modell ausgewählt, es wurde aber für mich ausgesucht. Der Vorteil ist aber, dass das Gerät sehr, sehr leicht ist. Auch die Darstellung von Text finde ich sehr unästhetisch, zumal ich erst letzte Woche das iPhone gesehen habe, das wirklich sehr ansprechend ist. Aber ansonsten löst der Blackberry mein Problem (oft weit weg vom Rechner), und das ist gut.

In diesem Moment ist er ausgeschaltet, und das bleibt er bis morgen früh auch. Und am Wochenende bleibt er auch ausgeschaltet. Ich will keine Blackberry-Waise.

Dopplr kennt Dublin nur in Kalifornien

Allgemein — Schlagwörter:, — theonlytom @ 5. Juli 2007

Doof, aber nicht zu ändern, denn eigene Orte kann man noch nicht anlegen:

dublin-dopplr.gif

Ansonsten ein netter Service.

Artenschutz für die Lufthansa?

Allgemein — Schlagwörter:, — theonlytom @ 2. Juli 2007

In der SZ vom Freitag wird berichtet, dass der Bund die Lufthansa vor Rivalen wie Emirates schützen will. Die Lufthansa übe in dieser Frage erheblichen Druck auf die Bundesregierung aus. Die Lufthansa fürchtet, das Marktanteile im lukrativen Fernreisegeschäft verloren gehen, denn die Konkurrenten ersparen ihren deutschen Kunden den Zubringerflug nach Frankfurt oder München.

Ich verstehe das nicht. Die Lufthansa hat sich dazu entschieden, ihre Fernflüge über die Drehkreuze Frankfurt und München abzuwickeln. Es gibt keinen Lufthansa-Direktflug von Hamburg nach New York, und wie stressig es ist, mit Lufthansa über Frankfurt zu fliegen, habe ich nun mehrmals am eigenen Leib erfahren. Warum soll ich dann nicht auf das Angebot der Konkurrenten wie Continental oder Emirates zugreifen dürfen, die direkt fliegen? Ich spare mindestens 2 Stunden sowie eine Menge Stress, meist verursacht durch zu spät ankommende Flieger in Frankfurt. Mittlerweile pfeife ich auf meinen Frequent Traveller-Status bei der Lufthansa und fliege nur noch mit Continental rüber. Das ist in der Regel sogar günstiger, und der Service ist kein bisschen schlechter als bei der Lufthansa, eher das Gegenteil. Die Frequent Traveller-Vorteile bei Continental sind auch noch besser als bei der Lufthansa.
Es ist an der Zeit, dass die Lufthansa ihr seltsames Drehkreuz-Konzept überdenkt und sich nicht an die Bundesregierung wendet, nur weil Konkurrenten einen besseren Service bieten und die Flughäfen anfliegen, die die Lufthansa nicht mit einer Direktverbindung versehen will.

An irgendwas erinnert mich die staatliche Einschränkung der Auswahl…

This work is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported License.
(c) 2010 toms blog | powered by WordPress with Barecity