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Günstige Patronen für Epson-Drucker

Allgemein — theonlytom @ 25. Januar 2007

Eher unauffällig auf Seite 15 berichtete die Süddeutsche Zeitung in ihrer Freitagsausgabe davon, dass die Stiftung Warentest Billigtinten auf ihre Auswirkung auf Markendrucker getestet hatte. Diese Frage beschäftigt schon einige Jahre die beiden Lager, immer wieder wird mit Horrorszenarien davor gewarnt, Billigtinte zu kaufen, da ansonsten der teure Drucker Schaden nehmen könne.

Zumindest bei Epson- und Canon-Druckern kann laut Stiftung Warentest nun Entwarnung gegeben werden, keiner der Drucker nahm Schaden, und anstatt 840 Druckkosten für 5.000 Seiten kam man nur auf 50 Euro in der Stiftung Warentest-Kalkulation. Lediglich HP-Drucker sollten wohl weiterhin besser mit Original-Patronen bestückt werden, so der Bericht.

Auch wenn dieser Test für mich ein inneres Lachsbrötchen darstellt (ich erinnere mich noch gut an die Unkenrufe eines früheren Kollegen), so bleibt bei mir bei Stiftung Warentest-Veröffentlichungen immer ein unangenehmer Nachgeschmack: Zum einen habe ich mehrmals erlebt, wie ein von mir mitentwickeltes Produkt nicht richtig getestet wurde, zum anderen habe ich mich auch schon auf Testberichte verlassen und bin reingefallen. Auch wurde anscheinend nur ein einziger Drucker von jedem Hersteller getestet, so dass die Entwarnung eventuell nicht für alle Geräte eines Herstellers gilt. Dennoch mag ich diesem Test trauen, einfach deshalb weil sein muss, was sein soll :-)

Wer sich für anekdotische Evidenz interessiert: Hier verrichtet ein Epson Stylus CX 3200 seinen Dienst, und der Kauf der schwarzen wie auch der Original Epson-Farbpatronen hatten mich, soweit ich mich erinnern kann, jeweils um 75 Euro ärmer gemacht. Bei druckertinte.de, die auch eine Filiale in Hamburg-Harburg haben, bezahle ich irgendwas um die 20 Euro für Billigpatronen; meistens muss ich die schwarze Patrone nachkaufen, da ich das Ding vor allem zum Scannen und Kopieren nutze. Zusätzlich bezahle ich allerdings in der Währung Zeit, denn jedes Mal weist mich der Drucker darauf hin, dass ich keine Originalpatronen nutze, und dieser lange Hinweis verhindert die Nutzung. Haben die Patronen dem Drucker geschadet?

Ich weiß es nicht. Die Wahrheit ist, dass das Ding auch schon vorher mit den Original-Patronen nicht unbedingt das Gelbe vom Ei war, auch nicht der andere Epson-Drucker, den wir vorher unser Eigen nannten. Manchmal kommen die Ausdrucke unglaublich gut raus, und manchmal suche ich Ewigkeiten nach dem Grund dafür, dass die Bilder plötzlich einen blauen, roten oder sonstwas-Stich haben. Unzählige Patronen-/Papierkombinationen werden ausprobiert, die Düsen gereinigt, Tests veranstaltet, und wieder wird einiges an Lebenszeit vergeudet. Mittlerweile habe ich mich dazu entschlossen, Bilder nur noch bei digitalen Entwicklungsdiensten erstellen zu lassen, und nutze das Gerät lediglich für das Kopieren, manchmal kopiere ich in Farbe. Gedruckt wird weiterhin mit einem HP LaserJet 4MP, der seit mehr als 10 Jahren ohne Probleme wie ein Weltmeister druckt. Alles andere kostet einfach zuviel Zeit.

In Dublin ist alles teurer

Allgemein — Schlagwörter:, — theonlytom @ 22. Januar 2007

Nicht nur die Internetanschlüsse sind in Dublin teuer, auch die 1-Euro-Läden sind hier 2-Euro-Läden…

2euroladen.jpg

Blackberry-Waisen

Allgemein — Schlagwörter:, — theonlytom @ 6. Januar 2007

In dem Artikel “Blackberry Orphans” des Wall Street Journals vom 8. Dezember 2006 behandelt Katherine Rosman den Rollentausch, der in vielen Familien stattfindet: Anstatt dass die Eltern aufpassen, dass die Kids nicht so lange vor der Glotze hängen, sind die Kinder besorgt, weil ihre Eltern heimlich E-Mails checken, obwohl sie sich eigentlich um sie kümmern sollten. In dem Artikel kommen auch Kids zu Wort, die davon berichten, dass ihre Eltern im Auto E-Mails lesen und beantworten, anstatt auf die Strasse zu achten. Die Kinder sind relativ machtlos, vor allem wenn sie verstehen, dass die Eltern arbeiten müssen, um Geld zu verdienen. Aber nicht alle lassen sich die immer geringer werdenden Aufmerksamkeitsspannen gefallen:

When nothing else works, Lucas turns to the highest of authorities. “I go tell my mom that Daddy’s not listening and then my mom yells at him.”

In dem Artikel werden auch Tipps für E-Mail-Süchtige gegeben, zum Beispiel dass während des Essens keine E-Mails gecheckt werden, der Blackberry während des Autofahrens nicht benutzt wird, und dass es Blackberry-freie Zonen und Zeiten zuhause gibt (natürlich sind diese Regeln nicht allein auf Blackberry-Geräte beschränkt). Dagegen wird ein Blackberry-Verteidiger zitiert, dass sich Kinder doch fragen sollten, ob es besser ist, die Eltern nur 20 Prozent nicht zuhause zu haben oder ganze 100 Prozent.

Nach diesem Satz habe ich beschlossen, keinen Blackberry o.Ä. anzuschaffen.

Heute morgen auf meinem Starbucks-Becher

Allgemein — Schlagwörter: — theonlytom @ 4. Januar 2007

Passend zu dem Blackberry-Waisen-Posting vor ein paar Tagen:

You can shower a child with presents or money, but what do they really mean, compared to the most valuable gift of all – your time? Vacations and special events are nice, but so often the best moments are the spontaneous ones. Being there. Every moment you spend with your child could be the one that really matters.

Der Spruch stammt von Tim Russert, ist aber noch nicht auf der Starbucks The Way I see it-Seite zu finden.

Wege aus dem E-Mail Backlog

Allgemein — Schlagwörter: — theonlytom @ 2. Januar 2007

Ab und zu lege ich einen E-Mail-Tag ein, in dem ich mein Backlog abarbeiten will… und dann frage ich mich, ob es nicht einen anderen Weg gibt… zum Beispiel…

  • Nicht antworten. Gar nichts machen. Warten bis jemand anruft, wenn es wirklich wichtig ist (”Mein Computer ist kaputt” oder “Ich bin unterwegs und konnte die E-Mails nicht lesen” sind immer gute Entschuldigungen)
  • Einen Filter anlegen, der alle Mails löscht, die älter als 3 Monate und immer noch in der Inbox sind
  • Evangelisierung: Kollegen dafür sensibilisieren, wann es Sinn macht eine E-Mail zu schreiben und wann nicht, und wenn eine geschrieben wird, wie sie aussehen sollte:
    • Sinnvollen Betreff wählen
    • Ins An:-Feld gehören die, die etwas tun sollen
    • Ins :-Feld gehören die, die darüber nur informiert sein sollen
    • Klare Aufgaben in E-Mails verteilen, wer soll was bis wann machen
  • E-Mail abschaffen. Ähnlich wie der erste Ansatz. Nur radikaler. “E-Mail: Ja, hatte ich mal, aber dann habe ich nur noch fremdbestimmt gearbeitet, und das gefiel mir nicht.”
  • Assistenz anheuern: Kann ähnlich sein wie E-Mail abschaffen, man lässt vorsortieren und bekommt nur noch das wichtigste.

Weitere Vorschläge?
(Stand: 2.349 E-Mails)

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